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Securiton: Neuer Ansaugrauchmelder SecuriSmoke ASD 2000

(14.07.2026) Mit dem SecuriSmoke ASD 2000 bringt Securiton Deutschland eine grundlegend überarbeitete Generation seiner Ansaugrauchmelder (ASD) auf den Markt. Der Sonderbrandmelder wird per App gesteuert und löst somit klassische Bedienkonzepte ab.

SecuriSmoke ASD 2000: Die neueste Generation digitaler Ansaugrauchmelder mit App-Steuerung. (Bild: Securiton Deutschland) 

Die Bedienung des SecuriSmoke ASD 2000 kann vollständig über eine Smartphone-App erfolgen. Nach Angaben des Unternehmens soll dieser Ansatz Planung, Montage, Inbetriebnahme und Instandhaltung in einem durchgängigen Prozess unterstützen und die entsprechenden Arbeitsabläufe vereinfachen sowie beschleunigen.

Hohe Cyber-Sicherheit durch mehrstufige Verschlüsselung

Für die digitale Schnittstelle setzt Securiton auf eine mehrstufige Verschlüsselungs- und Authentifizierungsarchitektur. Damit erfüllt das System die Sicherheitsanforderungen sensibler Bereiche wie Rechenzentren, Energieversorgung oder Finanzdienstleistungen. Laut Unternehmen erfüllt die Technologie bereits die Vorgaben des Cyber Resilience Act (CRA), der ab Ende 2027 verbindlich wird.

Der Sonderbrandmelder ist das erste Produkt der neuen SecuriSmoke-ASD-Familie, bei dem Inbetriebnahme, Konfiguration, Diagnose und Betrieb über eine mobile Anwendung erfolgen. Diagnose- und Logdaten lassen sich jederzeit per Smartphone abrufen, zur Instandhaltung können alle Informationen per Bluetooth ausgelesen werden.

Die Planung wird durch die neue 3D-Berechnungssoftware SecuriSmoke ASD PipeFlow erleichtert: Auf Basis von Grundrissen simuliert sie die Ansaugleitung und weist ihre technische Umsetzbarkeit nach. Aus dem erzeugten Report lassen sich alle Parameter direkt für die Inbetriebnahme übernehmen.

Verbesserte Detektionsleistung durch neue Sensorkammer

Die neu konstruierte Detektionskammer verdoppelt die maximale Empfindlichkeit auf 0,001 %/m; die höchste Alarmschwelle liegt bei 0,01 %/m. Ein wartungsfreier interner Zentrifugalabscheider-Filter (CS-Filter) trennt den Luftstrom: Große und schwere Partikel wie Staub werden nach außen geführt und an der Melderkammer vorbeigeleitet. Nur 20 % der angesaugten Luft erreichen die Sensorik, was Verschmutzung und Täuschungsalarme reduzieren und die Lebensdauer erhöhen soll. Ein außenliegendes Insektenschutzgitter hält zusätzlich selbst kleinste Partikel und Insekten zurück.

Größere Überwachungsflächen, geringe Geräuschentwicklung

Ultraschallbasierte Luftstromsensorik und ein Ansaugventilator mit 1.000 Pa (1 kPa) ermöglichen die Überwachung von bis zu 400 m Ansaugleitung pro Kanal. Damit erweitert das System die bisherigen Grenzen, insbesondere für Anwendungen der Ansprechklasse A nach DIN EN 54. Trotz dieser Leistung arbeitet der SecuriSmoke ASD 2000 mit leisen 21 dB.

Erstmals bietet Securiton auch eine Variante mit vier separat überwachten Ansaugkanälen an. Das erleichtert die Lokalisierung von Abweichungen und die Instandhaltung. Das Ansaugleitungs-Zubehör des SecuriRAS ASD 535 bleibt kompatibel. Der modulare Aufbau mit Klicksystem ermöglicht zudem das Reinigen, Austauschen und Reparieren einzelner Komponenten vor Ort.

Weitere Informationen können per E-Mail an Securiton angefordert werden.

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