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SafeXOne: Sensoren und Laserlicht erhöhen Sichtbarkeit an Zebrastreifen

(29.10.2026) Bei Dämmerung, Dunkelheit und schlechten Sichtverhältnissen steigt das Risiko, dass Fußgänger an Zebrastreifen zu spät erkannt werden. SafeXOne ein Fußgängerschutzsystem, das Sensorik mit LED- und Lasertechnik kombiniert, kann mit sensorsteuerten Lichtsignalen Autofahrer frühzeitig auf querende Personen aufmerksam machen.

Bei Dämmerung und Dunkelheit hebt ein Lichtstreifen nahe der Fußsohle die Bewegung und Position querender Personen hervor. (Bild: Blömen VuS) 

Lichtsignale reagieren auf querende Personen

SafeXOne besteht aus vier Säulen, die an den Ecken eines Fußgängerüberwegs auf dem Gehweg installiert werden. Integrierte Sensoren erkennen, wenn sich Personen dem Zebrastreifen nähern und die Straße überqueren möchten. Daraufhin aktiviert das System automatisch die Lichtsignale. Ein gelbes LED-Blinklicht in 90 cm Höhe weist Autofahrer bereits bei Tageslicht auf die bevorstehende Querung hin. Bei Dämmerung, Dunkelheit oder schlechten Sichtverhältnissen wird zusätzlich eine Laserlichtquelle aktiviert. Diese erzeugt einen etwa 2 cm hohen Lichtteppich über dem Zebrastreifen.

Betritt eine Person den beleuchteten Bereich, entsteht nahe der Fußsohle ein heller Lichtstreifen. Dieser hebt die Position und Bewegung der Person hervor. Gleichzeitig markiert das Laserlicht die gegenüberliegende Bordsteinkante und macht Fußgänger auf den Beginn der Fahrbahn aufmerksam.

Das Fußgängerschutzsystem SafeXOne kombiniert Sensoren, LED-Blinklicht und Laserlicht, um querende Personen an Zebrastreifen besser sichtbar zu machen. (Bild: Blömen VuS ) 

Zusätzliche Sichtbarkeit bei eingeschränkten Sichtverhältnissen

Insbesondere bei Regen, Nebel oder nasser Fahrbahn können Reflexionen die Sicht auf Fußgänger erschweren. Dunkel gekleidete Personen werden unter günstigen Bedingungen mitunter erst aus etwa 25 m Entfernung erkannt. Bei Regen kann sich die Sichtweite weiter reduzieren. „Entscheidend ist, dass Autofahrer nicht nur den Zebrastreifen, sondern vor allem die querende Person frühzeitig wahrnehmen”, erklärt Benno Blömen, Geschäftsführer der Blömen VuS. „Genau hier setzt SafeXOne an: Das System hebt gezielt den Menschen hervor, der die Straße überqueren möchte.”

Das System ergänzt die vorhandenen Fahrbahnmarkierungen, die Beschilderung und die vorgeschriebene Beleuchtung des Fußgängerüberwegs.

Bedarfsgesteuerter Betrieb mit optionaler Datenerfassung

Die Lichtsignale werden nur aktiviert, wenn die Sensoren eine bevorstehende Querung erkennen. Im regulären Verkehrsablauf bleiben sie ausgeschaltet. Dadurch soll eine dauerhafte zusätzliche Beleuchtung des Überwegs vermieden werden.

Für die Stromversorgung stehen zwei Varianten zur Verfügung: SafeXOne kann entweder an eine vorhandene Stromleitung angeschlossen oder mit einem Solarmodul ausgestattet werden. Ein integrierter Akkupuffer übernimmt bei einem Stromausfall die Versorgung.

Weitere Funktionen unterstützen den laufenden Betrieb:

  • Integrierte Warn- und Überwachungsfunktionen melden Störungen und anstehenden Servicebedarf.
  • Optional können Durchfahrts- und Durchlaufzahlen erfasst werden.
  • Die ermittelten Verkehrsdaten können Kommunen bei der Verkehrsplanung unterstützen.

Nachrüstung ohne Eingriff in die Fahrbahn

SafeXOne lässt sich auch an bestehenden Fußgängerüberwegen installieren. Da die vier Säulen auf dem Gehweg montiert werden, sind nach Herstellerangaben keine Eingriffe in die Fahrbahn erforderlich. Als Einsatzbereiche nennt Blömen VuS insbesondere Schulwege, das Umfeld von Senioreneinrichtungen und schwer einsehbare Zebrastreifen. Das Unternehmen begleitet Kommunen bei der Planung und Montage sowie beim anschließenden Service und der Wartung.

Weitere Informationen können per  angefordert werden.

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