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Parksystem kVario 8000 soll Parkprobleme lösen

(28.10.2026) Die Herausforderungen beim Parken der Zukunft sind enorm. Dabei gibt es unterschiedliche Anforderungen an Architekten, Planer, Stadtentwickler und Investoren. In Praxisbeispielen zeigt das Unternehmen Klaus Multiparking, wie mit Puzzle-Parksystemen das Parken intelligent gelöst werden kann.

In Aitrach steht das kVarium, der Showroom des kVario von Klaus Multiparking. Foto: Klaus Multiparking 

Fläche ist wertvolle städtische Ressource

„Die wertvollste Ressource in einer Stadt ist definitiv die Fläche, umso wichtiger ist es, diese Fläche maximal auszunutzen”, sagt Architekt Alexander Luehrs aus Bad Füssing. Für sein aktuelles Projekt, einen innerstädtischen Hotelneubau in Deggendorf, hat er jetzt die ideale Parklösung gefunden: das innovative Puzzle-Parksystem kVario von Klaus Multiparking. Auch Architekten- und Planungskollege Thomas Meusburger vom Architekturbüro f64 (Kempten) sowie der Projektentwickler und Investor Robert Junker von der F61 Wohnbau GmbH aus Friedrichshafen setzen bei ihren Vorzeigeprojekten auf die neue innovative Parklösung, die Klaus Multiparking mit Sitz in Aitrach (Baden-Württemberg) entwickelt und im vergangenen Sommer erstmals der Weltöffentlichkeit vorgestellt hat. 

Durch den Aufbau als kompakte All-in-One-Einheit können Bauherren mit dem kVario bei ihren Projekten das Bauvolumen drastisch reduzieren. Sie sparen dadurch nicht nur hohe Baukosten ein, sondern gewinnen auch an Nutzflächen, die vermietet oder als Grünflächen bepflanzt werden können.

kVario: Parken wie im Puzzle

Das Besondere: Ganz wie in einem Schiebepuzzle hebt, schiebt und senkt der kVario das parkende Fahrzeug von der Einfahrtsebene aus an seinen Stellplatz und verzichtet somit auf eigene Verkehrswege. Der kVario ist ein halbautomatisches Parksystem, er lässt sich auf bis zu 5 Ebenen sowohl unter- als auch überirdisch installieren. Dabei sei es egal, ob als Teil einer größeren Parkanlage oder freistehend als eigenes Parkhaus.  

Drei begrünte Parkhäuser in Deggendorf

Beim Hotelneubau in Deggendorf schied eine Tiefgaragenlösung für Architekt Alexander Luehrs von vornherein aus. „Aufgrund der Grundwasserproblematik, die wir in Deggendorf wegen der Lage an der Donau haben, wäre der Bau einer Tiefgarage unverhältnismäßig teuer. Es blieb also nur die Alternative, Parkhäuser zu bauen. Aber einen zwölf Meter hohen Betonklotz will im Stadtbild auch niemand haben. Die Lösung mit dem kVario von Klaus Multiparking ist nun ideal. Wir können insgesamt drei eigenständige Parkhäuser realisieren, die alle begrünt werden können. Auf die Lebenszykluskosten gesehen ist diese Variante auch deutlich günstiger, weil ja keine aufwändige Betoninstandhaltung einkalkuliert werden muss wie bei einer Tiefgarage”, erklärt Luehrs. Der Architekt hatte sich gemeinsam mit dem Bauherrn bei Klaus Multiparking in Aitrach den dort ausgestellten kVario live angeschaut. „Wir sind gemeinsam mit dem Auto gefahren und bereits auf der Heimfahrt war für uns klar: Das ist es”, so Luehrs.

Mit kVario 4.000 m³ eingespart

Ähnlich ging’s Architekt Thomas Meusburger vom Büro f64 Architekten in Kempten, der eine Studie zur Quartiersentwicklung für das neue Stadtquartier „Rosenviertel” in der ehemals Freien Reichsstadt Memmingen im Allgäu fertiggestellt hat. Im Ergebnis zeigt sich: Durch die Einbindung des kVario von Klaus Multiparking lässt sich beim städtebaulichen Großprojekt eine komplette Tiefgaragenebene einsparen, sodass sich das Tiefgaragenvolumen um insgesamt 17 % reduziere. „Das macht am Ende 4.000 m³ aus”, sagt Meusburger. Dadurch müssen 400 m² weniger Fläche versiegelt werden.

Die Parkraumlösung für das neue Stadtquartier Rosenviertel der Stadt Memmingen realisieren die f64 Architekten mit den halbautomatischen Parksystemen TrendVario und kVario von Klaus Multiparking.
Illustration: f64 Architekten
 

Bäume statt Beton

„Wir können stattdessen jetzt mehr neue Grünflächen anlegen und diese auch mit Großbäumen bepflanzen. Das erleichtert das Regenwassermanagement enorm und leistet einen wichtigen Beitrag, das Mikroklima der Memminger Altstadt zu schützen”, so Meusburger weiter.

Beim „Rosenviertel” handelt es sich um ein aktuell bedeutendes Städtebauprojekt der Stadt Memmingen. Auf dem bisherigen Bahnhofsareal entsteht auf einer Gesamtfläche von 2 ha ein völlig neues Stadtquartier mit einer Mischung aus Wohnen, Hotel, Gastronomie, Veranstaltungen, Dienstleistungseinrichtungen und Grünflächen. Im Mittelpunkt stehen die sogenannten „Memminger Rosenhöfe”: Zwei Baukörper, die das Quartier beleben werden. Sie umfassen ein Hotel, Veranstaltungs- und Gewerbeeinheiten sowie insgesamt 47 Wohnungen. Das Rosenviertel bildet das neue Tor zur östlichen Altstadt von Memmingen.

Das halbautomatische Parksystem kVario von Klaus Multiparking nutzt im Bellevue Carré 49 in Friedrichshafen den Raum im Erdgeschoß und beiden Untergeschossen. Illustration: F61 Wohnbau GmbH 

Parken im Bellevue Carré 49 in Friedrichshafen

Ein Vorzeigeprojekt der besonderen Art entsteht aktuell auch in Friedrichshafen: Die Friedrichstraße soll mit dem „Bellevue Carré 49” zum neuen Prachtboulevard werden – direkt am See, mit zwölf Eigentumswohnungen, einer Penthouse-Wohnung und einer Gewerbeeinheit im Erdgeschoss. „Wir sind in der glücklichen Lage, eine ganze Straße umgestalten zu können; dadurch stehen wir auch in städtebaulicher Verantwortung“, sagt Robert Junker, Geschäftsführer der F61 Wohnbau GmbH in Friedrichshafen. Er weiß: „Innerstädtische Bausituationen sind immer herausfordernd. Wir haben mit beengten Platzverhältnissen zu tun, nicht nur während der Bauzeit, sondern auch dann im Gebäude. Die begrenzten Flächen in einer Tiefgarage lassen meist nur Doppel- oder Mehrfachparker zu”, so Junker, der bereits bei früheren Projekten stets eine maßgeschneiderte Lösung von Klaus Multiparking erhielt. 

Mit kVario die Zahl der Stellplätze verdoppeln

„Wir hatten in der ersten Version nur sechs Stellplätze im Untergeschoss vorgesehen. Auch die Zufahrtssituation war nicht glücklich. Es war ein Autoaufzug angedacht. Das haben wir alles wieder verworfen. Mit dem kVario von Klaus Multiparking können wir nun zwölf Parkplätze in einem halbautomatischen Parksystem realisieren, anstatt der ursprünglich sechs oberirdischen Parkplätze. Damit können wir jetzt für jede Eigentumswohnung auch einen Stellplatz anbieten.”

Das Parken von Anfang an mitdenken

Robert Junkers klare Empfehlung an Planer, Stadtentwickler, Investoren und Bauherren: „Wenn man mit der Parklösung frühzeitig in die Projektierung einsteigt und nebenbei auch die Kosten im Blick hat und vom Hersteller genannt bekommt, dann kann man das gut handhaben. Und, es gibt eigentlich fast keine Dinge, die nicht möglich sind. Klaus Multiparking schafft es immer wieder, die individuellen Kundenwünsche zu erfüllen oder auch meinen Wünschen als Bauträger und Planer nachzukommen.”

Gegenüber dem klassischen Duplexparker (links) ermöglichen es die halbautomatischen Parksysteme TrendVario und kVario, im Rosenviertel nun bis zu drei Fahrzeuge übereinander zu parken. Illustration: f64 Architekten 

kVario: Parken in einer neuen Dimension 

„Genau das ist unser Ansatz. Am Ende ist wichtig, dass die vorgeschlagene Lösung für alle Beteiligten sinnvoll und natürlich auch für den Investor wirtschaftlich ist. Je früher wir da ins Boot kommen, desto besser”, sagt Ive Nekić, Vertriebsleiter der Klaus Multiparking GmbH. „Er ermöglicht Parken in ganz neuen Dimensionen, weil wir bis zu fünf Ebenen realisieren können. Bei klassischen halbautomatischen Parksystemen war bei drei Ebenen Schluss. Diese Grenze sprengen wir mit dem kVario”, so Nekić.

Dass effiziente und nachhaltige Parklösungen ein entscheidender Faktor für künftige Investitions- und Bauprojekte sein werden, bestätigt Fabian Zobel, Leiter Entwicklung und Konstruktion bei Klaus Multiparking. „Wenn wir mit Architekten, Projektplanern und -entwicklern sprechen, dann ist das Parken ein ganz zentrales Thema. Denn Mobilität ist mittlerweile ein sehr hohes Gut für uns Menschen. Umso mehr freue ich mich, dass wir mit dem kVario ein System geschaffen haben, das diesem Mobilitätsanspruch gerecht wird. Die Projekte in Deggendorf, Memmingen und Friedrichshafen zeigen: Hier gibt es völlig verschiedene Ansätze, aber eine Lösung.” 

Der kVario von Klaus Multiparking nutzt den vorhandenen Platz besonders effizient aus. Foto: Klaus Multiparking 

Funktionsweise kVario von Klaus Multiparking

Fahrzeughalter stellen ihr Auto einfach auf der Einfahrtsebene im Erdgeschoss ab, von da an übernimmt der kVario. Das System bewegt die einzelnen Parkplattformen im Systeminneren wie in einem Schiebepuzzle und ordnet die Fahrzeuge so um, dass jedes Auto sicher geparkt wird. Die Stellplätze des kVario können sowohl unter-, als auch überirdisch realisiert werden, maximal mit vier Ober- oder vier Untergeschossen plus Erdgeschoss. Bei Bedarf lassen sich die Parkraster auch mehrreihig hintereinander kombinieren. Wichtig für Stadtplaner: In der Ausführung als freistehendes Parkhaus lässt sich der kVario vom Fassadenbauer optisch ganz an das Quartierskonzept anpassen. Die Fassade des Baukörpers kann genauso als Werbefläche wie fürs stylishe Corporate Branding genutzt oder auch mit PV-Anlagen versehen werden. Dabei punktet der kVario zusätzlich mit einem Effizienz-Plus: Beim kVario verfügt nur jedes zweite Stellplatzraster über eine Einfahrtsebene. So wird nicht für jedes Raster eine Zufahrt benötigt und Planer haben bei der Gestaltung ihrer Parklösung noch mehr Spielraum.

Weitere Informationen können per  angefordert werden.

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