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9,7% weniger Baugenehmigungen im Jahr 2004

(11.3.2005) Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, wurde im Jahr 2004 in Deutschland der Bau von rund 268.100 Wohnungen genehmigt. Das waren 9,7% oder 28.700 Baugenehmigungen weniger als im Vorjahr. Damit liegen die Baugenehmigungen in etwa wieder auf dem Niveau von 2002, nachdem sie in 2003 aufgrund der politischen Diskussion um die Kürzung der Eigenheimzulage um 8,3% zugenommen hatten.

Von Januar bis Dezember 2004 wurden in Wohngebäuden rund 235.900 Neubauwohnungen und 27 900 Wohnungen durch Baumaßnahmen an bestehenden Gebäuden (z. B. Ausbau von Dachgeschossen) genehmigt. Deutlich weniger Baugenehmigungen gab es für Wohnungen in Ein- und Zweifamilienhäusern (-13,3% und -13,8%). Ebenfalls geringer war die Zahl der Genehmigungen von Neubauwohnungen in Mehrfamilienhäusern (-2,0%).

Der umbaute Raum der genehmigten neuen Nichtwohngebäude ging gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 175,5 Mill. m³ auf 165,3 Mill. m³ zurück (-5,8%). Dieser Rückgang spiegelt sich sowohl bei den nichtöffentlichen Bauherren (-6,2%) als auch bei den öffentlichen Bauherren (-2,5%) wider.

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