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Double Dynamic Lighting-Studie gibt Impulse für die Beleuchtung von Arbeitsplätzen


 

(18.7.2018) Eine aktuelle Lichtstudie von mehreren führenden Beleuchtungsunternehmen und der Aalborg University Copenhagen befasst sich mit dem Zusammenspiel von dynamischem Tages- und Kunstlicht im räumlichen Kontext. Das für die Beleuchtungsindustrie wichtige Gemeinschaftsprojekt hat sich zum Ziel gesetzt, ein Gütesiegel für die dynamische Beleuchtung des Arbeitsumfelds zu entwickeln.

„Double Dynamic Lighting“ heißt die Studie, die von der Doktorandin Sofie Linnebjerg unter der Leitung von Prof. Dr. Ellen Kathrine Hansen an der Aalborg University durchgeführt wird. Die Studie untersucht die räumlichen Gegebenheiten in einem dynamischen Lichtumfeld und deren Einfluss auf das Wohlbefinden der Nutzer. Die Beleuchtung wird dabei für den alltäglichen Arbeitsplatznutzer als Werkzeug betrachtet, das verschiedene Aufgaben im Laufe der Tages unterstützt. Dazu werden praxisorientierte und empirisch fundierte Designprinzipien durch eine Reihe von Untersuchungen beschrieben, getestet und operationalisiert.

Prof. Dr. Hansen, Programmleiterin für Lichtdesign am Department für Architektur, Design & Medientechnologie an der Aalborg University, über die Studie: „Ziel der Studie ist es, durch den Einsatz eines innovativen Methodenmix einen ganzheitlichen Lichtansatz zu schaffen, der anschließend als Gütesiegel in der Lichtbranche funktionieren kann. Die Kombination aus biologischen, ästhetischen und funktionalen Aspekten soll die Grundlage für den Designprozess bilden. Nach Abschluss der Studie können Lichtdesigner mit ihrer Expertise die neuen Forschungsergebnisse in der Architektur dazu nutzen, die Menschen in ihrem Alltag zu unterstützen.“

Der Ansatz der Studie zeichnet sich vor allem durch seine Interdisziplinarität und den Methodenmix aus: Die Industriepartner bringen ihr praktisches Anwendungswissen; die Universität wiederum trägt ihr wissenschaftliches Arbeiten zur Studie bei. Wie sich dynamisches Licht als Werkzeug zur Unterstützung einer Arbeitsumgebung einsetzen lässt, wird anhand von neuartigen Untersuchungsmethoden, wie dem Messen mit Kameras, Sensoren oder Tracking-Tools, sowie klassischen Beobachtungen und Interviews ermittelt.

An der Studie beteiligen sich Tridonic, iGuzzini, Fagerhult und Zumtobel.

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