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Sammode ermöglicht Neustart nach Insolvenz bei Hoffmeister


  

(24.7.2018) Nach Bekanntgabe der vorläufigen Insolvenz zum 27. April 2018 konnte die Suche nach Investoren für Hoffmeister Leuchten nun abgeschlossen werden. Insolvenzverwalter Dr. Jörg Bornheimer von der Sozietät GÖRG unterschrieb am 20. Juli 2018 einen Kaufvertrag mit dem französischen Familienunternehmen Sammode, der zum 1. August 2018 in Kraft tritt. Der Hoffmeister Standort Schalksmühle mit gut 100 Arbeitsplätzen und der SRM Standort Berlin mit rund 25 Arbeitsplätzen bleiben demnach erhalten und sollen langfristig sogar ausgebaut werden. Die Marke SILL wird fortgeführt.

Nach einer grundlegenden Neujustierung und Neuordnung der Gesellschaftsstruktur schaut man nach dem Insolvenzverfahren bei Hoffmeister wieder in eine aussichtsreiche Zukunft. Mit Sammode wurde nicht nur ein Neuinvestor, sondern auch ein strategischer Partner aus der Leuchten-Branche gefunden, mit dem viele Gemeinsamkeiten geteilt und Synergien gehoben werden können. Von der Kombination aus renommierter Expertise und Komplementarität der Produktlinien verspricht man sich einen breiten Zugang zu allen Architektur-, Infrastruktur-, und Industrieprojekten mit maßgeschneiderten und nachhaltigen Lichtlösungen.

Außer auf die beiden Produktions- und Entwicklungsstandorten in Schalksmühle (Deutschland) und Châtillon-sur-Saône (Frankreich) möchten die Protagonisten weiter auf das technische Know-How von SRM am Standort Berlin setzen und dessen Geschäftsanteil auch außerhalb der Unternehmensgruppe ausbauen.

Oliver Hoffmeister, ein Urenkel des Gründers, und Jens Hanfland bleiben dem neuformierten Unternehmen nicht nur als Geschäftsführer, sondern auch als Gesellschafter erhalten. Komplementiert wird die Geschäftsführung bei Hoffmeister durch Herrn Christophe Laurent-Atthalin, einem vertriebsstarken Manager aus dem Hause Sammode. Zusammen zeigt man sich optimistisch, die Marktposition von Hoffmeister langfristig und nachhaltig stärken zu können.

Begründung der Insolvenz

In einer aktuellen Pressemitteilung wird außerdem erklärt, dass man das Jahr 2017 bei Hoffmeister mit einem Umsatzwachstum und einem deutlich positiven operativen Ergebnis abschließen konnte. Aufgrund strategischer Fehlentscheidungen und ungeplanten Finanzabflüssen - resultierend aus Unstimmigkeiten innerhalb der Altgesellschafterstruktur - habe man aber eine finanzielle Schieflage und die damit verbundene Insolvenz nicht abwenden können. Nun will man an dem profitablen Umsatzwachstum seit dem Krisenjahr 2009 anknüpfen und zusammen mit Sammode weiter auf dem internationalen Markt wachsen.

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