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Smarte Gartenbewässerung: Bewässerungssteuerung Jardana trifft Touchpanel Fabro KNX

(14.04.2026) Die automatische Bewässerungssteuerung Jardana von Elsner Elektronik lässt sich in das KNX-Gebäudebussystem einbinden – funktioniert aber auch als Stand-Alone-Lösung. In Kombination mit dem Outdoor-Touchpanel Fabro KNX entsteht eine durchgängige Steuer- und Überwachungslösung für den Gartenbereich.

Per App oder KNX bewässert Jardana verschiedene Zonen im Garten individuell. (Bild: Elsner Elektronik) 

Plug & Play per App

Jardana besteht aus einer Ventileinheit, Sensoren und einer zugehörigen App. Die Inbetriebnahme beschränkt sich auf das Anschließen von Wasser und Netzspannung; alle Einstellungen erfolgen per Smartphone-App über WLAN. Da Jardana ein eigenes WLAN erzeugen kann, eignet sich das System auch für weitläufige oder abgelegene Grundstücke – alternativ wird das Heim-WLAN genutzt, womit auch eine Fernsteuerung unterwegs möglich ist. Mit vier Ventilen lassen sich unterschiedliche Bewässerungszonen anlegen, für jede Zone sind bis zu vier Timer mit individueller Laufzeit einstellbar. 

Optionale Erdfeuchte-Sensoren passen die Bewässerung an Bodenverhältnisse und Pflanzenbedarf an. In der Regel wird pro Bewässerungszone ein Sensor im Boden vergraben. Die Sensorleitungen werden dann an der Bewässerungssteuerung angeschlossen. So wird sichergestellt, dass zu den eingestellten Bewässerungszeiträumen nur dann gegossen wird, wenn die Erde zu trocken ist. Ein Aussetzen der Bewässerung ist über die App per Smartphone oder Tablet möglich.

Erdfeuchte-Sensoren TMi helfen beim Wassersparen. (Bild: Elsner Elektronik) 

Fabro KNX: Touchpanel für draußen

Wer Jardana in ein KNX-System integriert, kann die Bewässerung zusätzlich über das Outdoor-Touchpanel Fabro KNX bedienen. Das Gerät im robusten Alugehäuse (IP66) ist für den Außeneinsatz ausgelegt. Die frei belegbaren Anzeige- und Bedienfelder eignen sich etwa zum Starten und Stoppen einzelner Zonen oder zur Statusanzeige – lassen sich aber ebenso für Licht, Markisen, Winddaten oder den Füllstand einer Zisterne nutzen. Fabro wird so zur zentralen Bedieneinheit für Garten und Terrasse.

Das Touchpanel Fabro KNX trotzt dank Schutzgrad IP66 Wind und Wetter. (Bild: Elsner Elektronik) 

KNX verknüpft Garten und Haus

Bewässerungssteuerung

Über KNX lassen sich weitere Sensordaten in die Bewässerungslogik einbinden:

  • Temperatur: An besonders heißen Tagen wird die Flächenbewässerung ausgesetzt, um Verdunstungsverluste zu reduzieren.
  • Zisterne: Eine Tanksonde meldet den Füllstand; KNX schaltet bei Bedarf zwischen Regen- und Frischwasser um.
  • Präsenz: Erkennt ein Präsenzmelder eine genutzte Terrasse, wird der Rasensprenger gesperrt.
  • Wind/Regen: Bei entsprechender Meldung der Wetterstation sperrt KNX die Bewässerung automatisch.

Markisensteuerung

Die Erfassung von Regenschauern oder starkem Wind ist auch bei einer installierten Markise sinnvoll, welche ebenfalls mit dem KNX verbunden werden kann. Wird die Markise bei Regen- oder Windalarm eingefahren, ist dies auf dem Fabro KNX-Display sofort ersichtlich.

Beleuchtungssteuerung

Sollen Leuchten bei Einbruch der Dunkelheit geschaltet werden ist dies über das über KNX-System ebenfalls möglich; Den Helligkeitswert dafür liefert die Wetterstation. Uhrzeit oder Personen auf der Terrasse bieten sich als zusätzliche Bedingungen an.

Alle Funktionen lassen sich als Automatik über KNX-Logiken einrichten. Bewässerungssteuerung, Wetterstation, Füllstandssensor und Touchpanel arbeiten dabei nahtlos zusammen.

Kontakt

Weitere Informationen können per  E-Mail an Elsner Elektronik angefordert werden.

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