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Baustoffindustrie erwartet schlechtere Geschäfte

(13.04.2026) Die Stimmung bei den Produzenten der Baustoffe Glas, Keramik, Steine und Erden, hat sich im März 2026 deutlich eingetrübt. Das Geschäftsklima der Branche fiel auf minus 23,5 Punkte, nach minus 17,9 Punkten im Februar. Nicolas Bunde, ifo-Branchenexperte: „Die hohen Energiepreise drücken die Stimmung bei den Herstellern für Baumaterialien. Die Branche hat in der Industrie einen der höchsten Anteile der Energiekosten am Produktionswert.”

Höhere Preise

Laut ifo Konjunkturumfrage planen mehr Unternehmen der Branche, die Preise zu erhöhen. Der entsprechende Indikator stieg im März deutlich auf 22,2 Punkte, nach 8,4 Punkten im Februar. Der Anteil der Unternehmen, die ihre Produktion zurückfahren wollen, nahm auf minus 9,9 von minus 5,3 zu. Dennoch bewerteten die Unternehmen ihren Auftragsbestand im März 2026 mit minus 43,5 Punkten noch spürbar günstiger als noch vor einem Jahr mit minus 63,7 Punkten.

„Höhere Preise für Baumaterialien dürften sich mittelfristig in der Bauwirtschaft niederschlagen. ...Die Branche arbeitet sich langsam aus der Krise, wird durch die Folgen der Konfliktsituation im Nahen Osten jedoch zurückgeworfen”, so Nicolas Bunde.

Treiber der schlechten Stimmung unter den Produzenten von Baustoffen (Glas, Keramik, Steine und Erden) sind vor allem die deutlich pessimistischeren Geschäftserwartungen. Aber auch die aktuelle Lage bewerten die Unternehmen etwas schlechter als noch im Vormonat.

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