Darmstadt baut neue Feuerwache
(09.06.2026) Der Neubau der Darmstädter Hauptfeuerwache ist derzeit das größte Bauprojekt der Stadt. Die Tiefbauarbeiten sollen im Sommer 2026 beginnen, der Rohbau ist ab 2028 geplant. Zur Steuerung des Vorhabens setzt die Darmstädter Stadtentwicklungs GmbH die Bausoftware Smino ein. Den seit 2023 bestehenden Vertrag verlängerten die kommunalen Bauherren vorzeitig bis 2032.
Als Teil der kritischen Infrastruktur unterliegt die neue Feuerwache besonders hohen Sicherheitsanforderungen. Eine Netzersatzanlage, eine Tankstelle, redundante Leitungssysteme und eine Notausfahrt gewährleisten die volle Funktionsfähigkeit auch im Krisenfall. Auf knapp 25.000 m² finden neben 140 Einsatzkräften auch Verwaltung, Katastrophenschutz und Logistik Platz.
Die rund 300 Beteiligten des Großprojektes sollen durch Smino von strukturiertem Dokumentenmanagement, transparenter Rechteverwaltung, stets aktuellen Plänen und deutlich reduzierter E-Mail-Kommunikation profitieren.
Benachbarte Kläranlage als Standortvorteil
Das rund 3 ha große Areal an der Pfnorstraße lag drei Jahrzehnte brach. Die Baureifmachung war entsprechend aufwendig: 25.000 m³ Boden wurden gesiebt, Kampfmittel geräumt und tonnenweise Metallschrott entsorgt.
Einen weiteren Standortnachteil verwandelten die Planer in einen Vorteil: „Der städtische Hauptabwasserkanal der benachbarten Kläranlage querte das Baufeld. Der Kanal wurde umverlegt und ein rund 80 m langer Wärmetauscher eingebaut”, erläutert Jasmin Rath, Projektleiterin beim Architekturbüro kplan AG aus Siegen. „Damit lässt sich das Gebäude heizen und kühlen – jahreszeitenunabhängig und ohne fossile Energieträger.” Nicht genutzte Wärmeenergie wird unterirdisch gespeichert. Photovoltaikanlagen auf begrünten Dachflächen sowie eine Stellplatzüberdachung sollen den Bau nahezu energieautark machen.
Kollaboration als Haltung
Seit Ende der Vorplanungsphase nutzt die Darmstädter Stadtentwicklungs GmbH Sminos cloudbasierte Lösung für mehr Effizienz in der Projektabwicklung. Neben der nutzerintuitivern Oberfläche überzeugten den Bauherren auch die Offenheit gegenüber Feedback und die Bereitschaft zur Produktweiterentwicklung. Smino-Gründer und CEO Sandor Balogh sieht darin auch für den Softwarehersteller einen Mehrwert: „Unsere Plattform verbessert sich durch den engen Austausch mit Kunden enorm. Das ist für uns gelebte Veränderungskultur.”
Der langfristige Vertrag schafft für beide Partner strategische Planungssicherheit. Aktuell realisiert die Darmstädter Stadtentwicklungs GmbH bereits mehr als 15 Projekte mit Smino.
Weitere Informationen können per E-Mail an Smino Germany angefordert werden.
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