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böses Erwachen nach zehn Jahren - Vorsicht bei der Baufinanzierung

(21.7.2003) Noch nie waren die Zinsen für Baudarlehen so günstig wie heute. Bauherren und Wohnungskäufer sollten allerdings die Tücken einer langfristigen Finanzierung nicht unterschätzen: Während man nämlich heute auf eine verhältnismäßig niedrige Monatsbelastung setzen kann, so stehen für den Anschlusskredit nach Ablauf der Zinsbindung mit großer Wahrscheinlichkeit erheblich höhere Zinsbelastungen ins Haus. Der Risikocheck in der August-Ausgabe der Zeitschrift FINANZtest will vor bösen Überraschungen schützen.

Einige Banken bieten inzwischen Kredite mit zehnjähriger Zinsbindung zu Zinssätzen um die 4 Prozent an. Vereinbart der Kreditnehmer mit der Bank eine Tilgung von lediglich einem Prozent, kostet die Rate fürs Eigenheim nicht selten als eine Mietwohnung. Eine niedrige Anfangsrate kann sich allerdings durch eine höchst wahrscheinliche Zinserhöhung bis Ablauf der Zinsbindung mehr als verdoppeln. Sie rächt sich zudem mit einer langen Kreditlaufzeit.

FINANZtest rät deshalb, das niedrige Zinsniveau zu einer höheren Tilgung des Kredits zu nutzen. Bauherren und Wohnungskäufer sollten außerdem für jede angebotene Finanzierung einen Risikocheck verlangen. Wie hoch die Rate nach Ablauf der Zinsbindung steigen kann, hängt nicht nur von der Zinsentwicklung ab. Entscheidend sind u.a. auch die Anfangstilgung und die Laufzeit. Fällt der erste Risikocheck negativ aus, müssen Eigenheimpläne aber noch nicht begraben werden. Durch eine längere Zinsbindung, eine höhere Tilgung oder den Einsatz der Eigenheimzulage als Sondertilgung lässt sich das Risiko nachhaltig senken.

FINANZtest hat übrigens ein Excel-Programm für den Risikocheck erstellt, das nach Eingabe der Kreditkonditionen und der maximalen Laufzeit  für beliebige Zinsszenarien die für den Anschlusskredit nötige Rate ermittelt - siehe:

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