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ifo-Geschäftsklima erholt sich deutlich mit stärkstem jemals gemessenen Anstieg

(24.6.2020) Die Stimmung in den deutschen Chefetagen hat sich weiter aufgehellt: Der ifo-Geschäftsklimaindex ist im Juni auf 86,2 Punkte geklettert - nach 79,7 Punkten im Mai und saisonbereinigt korrigierten 74,2 Punkten im April. Dies ist der stärkste jemals gemessene Anstieg. Dabei wurde die aktuelle Lage von den Unternehmen etwas besser beurteilt. Insbesondere ihre Erwartungen machten einen deutlichen Sprung nach oben - auf fast schon Vor-Corona-Zeiten. Fazit: Die deutsche Wirtschaft sieht Licht am Ende des Tunnels.

Im Bauhauptgewerbe hat sich das Geschäftsklima ebenfalls verbessert - wenn auch nicht mit dem Ausschlag wie der allgemeine ifo-Geschäftsklimaindex. Zurückzuführen ist der Aufwärtstrend erneut auf die weniger pessimistischen Erwartungen. Auch bewerteten die Baufirmen ihre aktuelle Lage im Vergleich zum Vormonat wieder etwas besser:

Auch im Verarbeitenden Gewerbe ist der Geschäftsklimaindex merklich gestiegen. Dies ist auf deutlich verbesserte Erwartungen der Industrieunternehmen zurückzuführen. So stark sind die Erwartungen bisher noch nie gestiegen. Die aktuelle Lage wird jedoch weiterhin von einer großen Mehrheit der Unternehmen als schlecht eingestuft.

Im Dienstleistungssektor hat sich die steile Aufwärtsbewegung beim Geschäftsklima im Juni fortgesetzt. Insbesondere nahm der Pessimismus mit Blick auf das kommende halbe Jahr deutlich ab. Auch die Einschätzungen zur aktuellen Lage verbesserten sich merklich.

Ebenso ist im Handel der Geschäftsklimaindex erneut deutlich gestiegen. Die Indikatoren zu Lage und Erwartung erholten sich merklich im Vergleich zum Vormonat. Trotzdem erwarten viele Händler weiterhin eine schlechte Geschäftsentwicklung. Gegenwärtig ist die Stimmung im Einzelhandel weniger pessimistisch als im Großhandel.

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