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2021 real 3,2% weniger und nominal 3,7% mehr Umsatz im Ausbaugewerbe als 2020

(14.3.2022) Der Umsatz im Ausbaugewerbe ist im vergangenen Jahr im Vergleich zu 2020 real (preisbereinigt) um 3,2% gesunken. Von diesen Umsatzrückgängen waren alle Wirtschaftszweige des Ausbaugewerbes betroffen. Aufgrund der deutlich gestiegenen Baupreise um knapp 7% (ohne Mehrwertsteuer) ist der nominale Umsatz dagegen um 3,7% gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt  nach vorläufigen Ergebnissen weiter mitgeteilt hat, stieg die Zahl der Beschäftigten 2021 gegenüber dem Vorjahr um 1,5%.

Umsatz im 4. Quartal 2021 real um 9,1% niedriger als im Vorjahresquartal

Im 4. Quartal 2021 war der reale Umsatz im Ausbaugewerbe sogar 9,1% niedriger als im 4. Quartal 2020 (nominal +0,4%). Ursächlich für diesen Rückgang sind neben den Preissteigerungen überwiegend Vorzieheffekte aufgrund des Auslaufens der befristeten, Corona-bedingten Mehrwertsteuersenkung zum Jahresende 2020, die zu einem Rekordumsatz im 4. Quartal 2020 geführt hatte (Basiseffekt). Die Zahl der Beschäftigten im Ausbaugewerbe stieg im 4. Quartal um 1,1%.

Umsatz und Beschäftigte im Ausbaugewerbe
Veränderung gegenüber dem jeweiligen Vorjahreszeitraum in Prozent
 

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