Gläserne Trennwandsysteme verbinden visuelle Offenheit mit funktioneller Trennung
(19.08.2026) Mit dem Neubau eines Laborgebäudes und der Umgestaltung des bestehenden Verwaltungshochhauses hat DSM-firmenich auf dem Gelände seiner Schweizer Unternehmenszentrale in Kaiseraugst ein neues Innovationszentrum eingerichtet. Dort sind erstmals sämtliche Forschungs- und Entwicklungsbereiche des Unternehmens gebündelt. Der von Nissen Wentzlaff Architekten geplante und realisierte Neubau widmet sich der Fokussierung auf Zusammenarbeit und effiziente Arbeitsprozesse. Dazu leisten die auf unterschiedliche Raumsituationen zugeschnittenen Trennwandsysteme von Strähle einen wesentlichen Beitrag.
Die zentrale Forderung von DSM-Firmenich nach einer Auflösung der klassischen Trennung von Laboren und Büros, setzten die Architekten in einem markanten, horizontalen Baukörper mit transparenten Glasfassaden um. 137 m lang und 36 m breit signalisiert der Neubau Offenheit, Erreichbarkeit und Innovation. Den über 200 Forschern aus den Bereichen Chemie, Formulierung, Anwendung und Analytik bietet der Neubau im Erd- und ersten Obergeschoss entlang der Längsachse gegenüberliegend angeordnete Labor- und Büroflächen.
Gläserne Trennwandsysteme sollen räumliche Nähe und eine visuelle Verbindung zwischen den Arbeitsbereichen schaffen. Mitarbeiter, die während laufender Analysen auf kurzem Weg an ihre Büroarbeitsplätze behalten dabei den Blickkontakt ins Labor. Neben den Arbeitsabläufen fördern die offen gestalteten Bürobereiche die Kommunikation und den Wissensaustausch zwischen den Mitarbeitern, was Entscheidungen und Abstimmungen beschleunigen kann.
Für die Trennung der Labor- und Bürozonen wurde System 2000 als raumhohe Ganzglaswand in frontbündiger Doppelverglasung ausgeführt. Neben dem gewünschten Sichtkontakt erfüllt sie mit Rw,P = 50 dB die schallschutz- und mit G30 die brandtechnischen sowie die hygienischen Anforderungen der Laborumgebung. Als Türen sind zwei Varianten im Einsatz: Alurahmentüren mit beidseitig flächenbündiger Verglasung und Brandschutztüren vom Typ SG 100. Letztere verbinden flächenbündige Optik mit der bauaufsichtlichen Zulassung als Feuerschutzabschluss (FSA) in Feuerwiderstandsklasse T30 sowie als Rauchschutzabschluss (RS). In der Schweiz verfügt sie über die VKF-Brandschutzanerkennung als Feuerschutztür in Feuerwiderstandsklasse EI30. Beide Türen entsprechen der Schallschutzklasse III (Rw,P = 43 bis 45 dB).
Als Rückzugsorte für konzentriertes Arbeiten, Telefonate und Meetings im kleinen Kreis finden sich in den offenen Bürobereichen Think Tanks für ein bis zwei und vier bis sechs Personen. Als Umschließungswände fungieren 3 m hohe Glaswand- und geschlossene Elemente aus dem System 2000, die direkt an die abgehängte Technikdecke anschließen. In die geschlossenen Wandabschnitte sind beidseitig mit Lärchenfurnier versehene Vollblatttüren integriert.
Das erste Obergeschoss des Neubaus ist mit Science Lounge, Meetingräumen und Aufenthaltszonen zugleich der zentrale Ort der Begegnung und weist eine direkte Verbindung zum ersten Geschoss des bestehenden Bürohochhauses auf.
Projektdaten
- Bauherr: DSM-Firmenich AG
- Architektur: Nissen Wentzlaff Architekten AG, Basel
- BGF: 20.000 m²
- Trennwandsystem: System 2000 von Strähle
Weitere Informationen können per E-Mail an Strähle Raum-Systeme angefordert werden.
siehe auch für zusätzliche Informationen:
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siehe zudem:
- Raumakustik im Innenausbau-Magazin auf Baulinks
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