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Dennerts Modulsystem für den Geschossneubau

(08.09.2026) Das seriell, vorkonfektionierte Bausystem für den sozialen und kommunalen Wohnungsbau ergänzt das bekannte Betonfertigteil-Portfolio von Dennert. Es basiert auf vorkonfektionierten Raummodulen in Holz-Beton-Hybridbauweise für zwei-, drei- oder viermodulige Wohnungen mit 41 m², 64 m² oder 87 m². Massive Holzaußenwände werden mit tragenden Betondecken und -böden kombiniert. Alternativ ist laut Unternehmen auch eine reine Betonausführung möglich. Die 10 cm schlanken Innenwände sind bereits ab Werk integriert und mit Türaussparungen versehen.

Trotz estrichfreier Ausführung erreichen die Module den erhöhten Schallschutz-Standard nach DIN 4109-2015. (Bild: Dennert) 

Die Wohneinheiten mit ihren Systemgrundrissen sind um zwei zentrale Module angeordnet, die das Treppenhaus, einen optionalen Aufzugsschacht, die Versorgungsschächte der TGA sowie die Installationsräume beherbergen. Für die Planung stehen alle Modultypen als fertige, BIM-fähige Bauteile zur Verfügung. Zusätzliche ist eine Unterkellerung mit dem BASE-Fertigkeller von Dennert möglich. Dieser folgt wie das gesamte System dem Prinzip der industriellen Vorfertigung.

Die Wohneinheiten sind um zwei zentrale Module angeordnet, die das Treppenhaus, einen optionalen Fahrstuhlschacht, die Versorgungsschächte für die TGA sowie die Installationsräume beherbergen. Hier die Planungsvariante mit zwei Wohnungen mit ca. 64 m² und zwei Wohnungen mit ca. 87 m² je Geschoss. (Bild: Dennert) 

Schallschutz und technische Ausstattung

Die Raummodule erreichen trotz estrichfreier Ausführung den Schallschutzstandard DIN 4109-2015 durch eine systemseitige Deckenabhängung mit einer 80 mm starken Mineralwolleinlage. Damit werden die Standards Effizienzhaus 40 und 55 erfüllt, sodass die Projekte über aktuelle KfW-Förderprogramme förderfähig sind. Zusätzlich werden die Kriterien des Qualitätssiegels Nachhaltiges Gebäude (QNG) erfüllt, wodurch Investoren von Sonderabschreibungen im Rahmen des Wachstumschancengesetzes profitieren können.

Das neue Bausystem ist die konsequente Weiterentwicklung des bewährten ICON-Systems für Einfamilienhäuser. Alle Module werden trocken und bezugsfertig auf die Baustelle geliefert. (Bild: Dennert) 

Die Außenwände sind werkseitig mit einem 20 cm starken WDVS versehen. Die Wärmeversorgung wird durch eine zentrale Wärmepumpe in Kombination mit Betonkernaktivierung sichergestellt und durch eine PV-Anlage auf dem Flachdach unterstützt. Jede Wohneinheit verfügt über eine dezentrale Lüftung sowie eine eigene Warmwasserbereitung mittels Durchlauferhitzer oder Speicher. Durch den Verzicht auf zentrale Großanlagen entfallen für den Betreiber die Prüfpflichten der Trinkwasserverordnung.

Weitere Informationen können per E-Mail an Dennert angefordert werden.

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