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Absturzsicherung für Wartungswege am Berliner Ostbahnhof

(21.09.2026) Für die rund 200 m langen Tonnendächer des Berliner Ostbahnhofs wurde ein projektspezifisches Sicherungskonzept von LUX-top umgesetzt. Es umfasst Wartungswege, Podeste und horizontale Anschlageinrichtungen.

Die Arbeiten am und auf dem Dach sind Teil einer umfassenden Modernisierung des Berliner Ostbahnhofs, in deren Rahmen sowohl die Bausubstanz als auch die zukünftige Wartungs- und Instandhaltungsfähigkeit des Gebäudes nachhaltig verbessert werden. (Bild: Mathias Schimpf) 

Wartungswege über die gesamte Dachlänge

Der Ostbahnhof wird bei laufendem Betrieb modernisiert. Die beiden rund 200 m langen Tonnendächer erhalten eine metallische Verkleidung mit integrierten Oberlichtern. Für Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten wurde darauf ein durchgängiges Sicherungskonzept installiert. Im Auftrag von Zambelli setzte LUX-top die Lösung gemeinsam mit dem Montagebetrieb absturz.SICHER Tony Fey um. Zum Einsatz kamen Wartungswege des Typs LUX-top LST Rail mit einer Breite von 800 mm. Je nach Bereich wurden die Laufstege mit oder ohne Seitenschutz sowie mit ein- oder beidseitiger horizontaler Absturzsicherung ausgeführt.

Sonderkonstruktionen an den Dunkelklappen

Eine besondere Herausforderung stellten die sogenannten Dunkelklappen dar. Hier wurden Podeste in unterschiedlichen Höhen angeordnet, um sichere Ein- und Ausstiege zu ermöglichen. Die Sonderkonstruktion basiert überwiegend auf Standardkomponenten von LUX-top. Verwendet wurden unter anderem Podeste mit Geländern aus Komponenten der Systeme LUX-top G-T und LUX-top LST. Die Podeste sind jeweils 800 mm breit. An den Treppenanlagen sollte zusätzlich die horizontale Anschlageinrichtung LUX-top FSA 2010-H installiert werden. Die gebogene Dachgeometrie erforderte dabei unterschiedliche Winkel für die Schienenführung, insbesondere an Übergängen und im Treppenbereich.

Absturzsicherung für geschulte Fachkräfte

„Gerade bei komplexen Dachgeometrien wie hier am Ostbahnhof zeigt sich, wie wichtig durchdachte Systeme und Erfahrung sind”, erklärt Christian Rauls, der als zuständiger Konstrukteur von LUX-top auch teilweise selbst vor Ort in Berlin tätig war. „Unsere Lösung kombiniert Standardkomponenten zu einer maßgeschneiderten Sonderkonstruktion. So konnten wir die Anforderungen des Objekts vollständig erfüllen und sicher, normgerecht und wirtschaftlich umsetzen.”

Die angebrachten Absturzsicherungen sind ausschließlich für unterwiesene und ausgebildete Fachkräfte vorgesehen, die im Umgang mit PSA gegen Absturz geschult sind. Für diese Nutzergruppen schafft das System klar definierte und sichere Wartungswege und minimiert damit Risiken bei regelmäßigen Arbeiten auf dem Dach erheblich. (Bild: Mathias Schimpf) 

Die installierten Sicherungssysteme sind für unterwiesene und ausgebildete Fachkräfte vorgesehen, die im Umgang mit persönlicher Schutzausrüstung gegen Absturz (PSAgA) geschult sind. Für diese Nutzergruppen werden definierte Wartungswege und Anschlagmöglichkeiten geschaffen.

Weitere Informationen können per E-Mail an ST QUADRAT Fall Protection angefordert werden.

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