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EMF-Portal: Informationsplattform zu Elektrosmog und Elektropathologie

  • Grundstein zur Bewertung der Wirkungen elektromagnetischer Felder (EMF)

(16.7.2005) "Elektrosmog" ist seit langem Gegenstand kontroverser öffentlicher Debatten. Viele Bürgerinnen und Bürger haben Angst vor möglichen gesundheitlichen Auswirkungen durch elektromagnetischer Felder (EMF). Im Schlagabtausch von Gegnern und Befürwortern von Mobilfunk beispielsweise ist es jedoch nicht leicht, sich ein eigenes Bild über den tatsächlichen Stand des Wissens zu machen. Wissenschaftliche Studien  - der wichtigste Grundstein zur Bewertung der Wirkungen elektromagnetischer Felder auf den Menschen und die Umwelt - stehen dem Nicht-Fachmann nur selten zur Verfügung. Zudem sind sie meist in englischer Sprache verfasst und oft schwer verständlich. Hier will das Angebot des EMF-Portals Abhilfe schaffen und die tatsächlichen und vermeintlichen Risiken elektromagnetischer Felder durch verständliche wissenschaftliche Informationen objektiv beleuchten.

Mit Hilfe des EMF-Portals finden ab sofort interessierte Bürger und Fachleute eine Fülle verständlicher Informationen zu elektromagnetischen Feldern, ihren Wirkungen und physikalischen Gesetzmäßigkeiten. Wissenschaftliche Fakten bilden dafür die Grundlage. Bei der zweijährigen Entwicklung wurde außerdem streng auf die allgemeine Verständlichkeit geachtet. Besonderes Bonbon: Alle Fachbegriffe sind mit einem Glossar verlinkt, das laienverständliche Erklärungen liefert, so dass sich Nutzer mit unterschiedlichem Sachverstand problemlos mit der Materie auseinandersetzen können.

Entwickelt wurde das EMF-Portal vom Forschungszentrum für Elektro-Magnetische Umweltverträglichkeit der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen, erstellt wurde es mit Unterstützung des Bundesamts für Strahlenschutz. Kernstück des EMF-Portals ist die Sammlung von mehr als 8.000 Veröffentlichungen aus wissenschaftlichen Fachzeitschriften. Mehr als 1.000 von ihnen wurden bereits in verständlicher Weise und in deutscher Sprache aufbereitet. Möglich wurde dies durch zusätzlich finanzielle Unterstützung der Forschungsgemeinschaft Funk und der Forschungsstelle für Elektropathologie.

Das Portal steht unter der Adresse www.emf-portal.de kostenlos im Internet zur Verfügung. Der Abschlussbericht des Forschungsvorhabens ist auf der Seite des Deutschen Mobilfunk Forschungsprogramms veröffentlicht.

Übrigens: Das Forschungszentrum für Elektro-Magnetische Umweltverträglichkeit wurde 1998 unter Leitung von Professor Dr. Jiri Silny gegründet und gehört zum Universitätsklinikum der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen. Forschungsschwerpunkte sind unter anderen die Erfassung und Auswertung wissenschaftlicher Publikationen in einer wissensbasierten Literaturdatenbank, die Untersuchung elektromagnetischer Wechselwirkungen im Organismus und mit Implantaten und technischen Körperhilfen sowie die Entwicklung diagnostischer und therapeutischer Verfahren auf der Grundlage von Wechselwirkungen elektromagnetischer Felder.

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