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ifo-Geschäftsklimaindex im November gesunken - auch etwas am Bau

(24.11.2020) Die Stimmung in den deutschen Chefetagen hat sich insgesamt wieder verschlechtert: So ist der ifo-Geschäftsklimaindex im November auf 90,7 Punkte gesunken, nach 92,5 Punkten im Oktober:

Der Rückgang ist vor allem auf deutlich pessimistischere Erwartungen der Unternehmen zurückzuführen. Aber auch ihre aktuelle Lage bewerteten die Firmen etwas weniger gut: Die Geschäftsunsicherheit ist gestiegen. Die zweite Corona-Welle hat die Erholung der deutschen Wirtschaft unterbrochen.

Auch im Bauhauptgewerbe hat der Index nachgegeben - allerdings leicht. Die Baufirmen bewerteten ihre aktuelle Lage etwas besser als im Vormonat. Ihre Erwartungen hingegen fielen etwas pessimistischer aus.

Das Verarbeitende Gewerbe ist derzeit der Lichtblick in diesem Monat: Das Geschäftsklima hat sich hier verbessert. Die Unternehmen beurteilten ihre aktuelle Lage deutlich besser, die Auftragseingänge stiegen - wenn auch langsamer als im Vormonat. Der Ausblick auf die kommenden Monate fiel jedoch merklich weniger optimistisch aus.

Im Dienstleistungssektor hat der Geschäftsklimaindikator wiederum merklich nachgegeben. Er liegt erstmals seit dem Juni wieder im negativen Bereich. So hat sich die zuletzt gute Lageeinschätzung deutlich eingetrübt. Zudem blicken erheblich mehr Unternehmen pessimistisch auf die kommenden Monate. Die Indikatoren im Bereich Hotels und Gastgewerbe sind regelrecht abgestürzt.

Im Handel hat sich das Geschäftsklima verschlechtert. Die Unternehmen waren mit ihrer aktuellen Lage weniger zufrieden. Auch die Erwartungen trübten sich merklich ein. Insbesondere die Einzelhändler berichteten von deutlich weniger gut laufenden Geschäften.

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