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Dennert Klimadecken im Geschosswohnbau: Wartung direkt von unten möglich

(10.07.2025) Beim Neubau eines Seniorenwohnzentrums im bayerischen Zirndorf setzt Dennert auf eine neue Anschlussstrategie für seine DX-Therm-Klimadecken. Anders als bei herkömmlichen Heiz- und Kühldeckensystemen, deren Leitungen über den Fußboden der darüberliegenden Wohnung gekoppelt werden, erfolgt der Zugang zu den Anschlüssen hier direkt von unten. Wartungs- und Reparaturarbeiten können damit innerhalb der jeweiligen Wohnung durchgeführt werden, ohne benachbarte Eigentümer einzubeziehen oder deren Bodenaufbau öffnen zu müssen.

Insgesamt kamen 345 vorgefertigte Deckenelemente bei einer Gesamtdeckenfläche von über 2.600 m² zum Einsatz. (Bild: Dennert) 

Möglich wird dies durch einen speziell entwickelten Aussparungskörper für die Werksschalung. Damit konnten an allen 345 verbauten DX-Therm-Elementen jeweils zwei Anschlüsse an der Deckenunterseite integriert werden. Die Verbindung erfolgt über vertikal geführte Alu-Verbundrohre in einer schlanken Vorwandinstallation entlang der tragenden Innenwände. Diese Lösung vereinfacht Wartungsarbeiten erheblich und vermeidet rechtliche sowie organisatorische Herausforderungen im Geschosswohnungsbau.

Beim Neubau des Seniorenzentrums in Zirndorf wurden die Rohrleitungen für die Heiz-Kühl-Deckensysteme direkt von unten gekoppelt, nicht wie üblich über die Fußböden der darüberliegenden Wohnungen. (Bild: Dennert) 

Neben der besseren Zugänglichkeit bringt das System auch Vorteile für den Bauablauf. Da auf den Rohfußböden der Obergeschosse keine Leitungen mehr verlegt werden müssen, entfallen Schutzmaßnahmen gegen Trittschäden während des Innenausbaus. Arbeiten verschiedener Gewerke können dadurch unabhängiger voneinander erfolgen und der Ausbau wird beschleunigt.

Die Anschlüsse befinden sich an der Deckenunterseite. Die Anbindung erfolgte über eine schlanke Vorwandinstallation an den Innenseiten der tragenden Wände, in der Alu-Verbundrohre vertikal verlaufen. (Bild: Dennert) 

Das dreigeschossige Seniorenwohnzentrum mit 37 Wohneinheiten entsteht in Holz-Beton-Hybridbauweise. Die DX-Therm-Decken tragen aufgrund ihres vergleichsweise geringen Eigengewichts von rund 325 kg/m² zur Entlastung der Tragkonstruktion bei. Insgesamt werden mehr als 2.600 m² Deckenfläche mit dem thermoaktiven System ausgestattet.

Die Energieversorgung übernimmt eine reversible Luft-Wasser-Wärmepumpe in Kombination mit einer Photovoltaikanlage. Während im Winter Strahlungswärme für Behaglichkeit sorgt, ermöglicht das Deckensystem im Sommer eine zugluftfreie Kühlung der Räume. Die Fertigstellung des Seniorenwohnzentrums ist für Ende 2026 vorgesehen.

Weitere Informationen können per E-Mail an Dennert angefordert werden.

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