Monitoring aus der Ferne: Sensoren für die Bauwerksüberwachung
(15.09.2026) Saugnac erweitert mit vernetzten Sensoren das Sortiment der kontinuierlichen Bauwerksüberwachung und ermöglicht diese aus der Ferne. Die Sensoren werden betriebsbereit geliefert und können über Computer oder Smartphone mit wenigen Schritten eingerichtet werden. Messinstrumente, Übertragungskomponenten und Stromversorgung sind in einem kompakten, autarken Gehäuse integriert, sodass separate Datenlogger und eine Verkabelung einzelner Messpunkte entfallen. Je nach Anwendungsfall sollen Vor-Ort-Einsätze reduziert, die Überwachung schwer zugänglicher Bauwerke und Schadstellen vereinfacht und Messdaten in Echtzeit bereitgestellt werden können.
Vernetzte Produkte für die Fernüberwachung
Für eine ganzheitliche Bewertung der Messdaten und deren Einordnung unter klimatischen Bedingungen erfassen alle Produkte die Umgebungstemperatur und Luftfeuchtigkeit. Jedes Modell ist dabei auf einen spezifischen Anwendungsbereich ausgelegt.
- R1 – Rissmonitor: Die Messung der Rissbreite erfolgt mit einer Auflösung von 0,01 mm. In Verbindung mit den Daten zu Temperatur und Luftfeuchtigkeit lassen sich natürliche, jahreszeitlich bedingte Bewegungen von einer tatsächlich fortschreitenden Schädigung unterscheiden.
- R2 – Rissmonitor mit großem Messbereich: Der ausgelagerte lineare Sensor gestattet den Einsatz an Dehnungsfugen sowie bei erheblichen Rissen mit einer Öffnung von bis zu 100 mm.
- R5 – Neigungssensor: Ermöglicht die Überwachung von Kipp- und Rotationsbewegungen eines Bauteils auf zwei Achsen mit einer Auflösung von 0,005°.
- R10 – Hygrometer-Thermometer: Eignet sich für Sonderfälle, die eine spezifische und präzisere klimatische Überwachung erfordern.
- R20 – Extensometer: Erfasst den Abstand zwischen zwei weit entfernten Wänden.
Von der Montage bis zur Übertragung
Die Montage erfolgt laut Unternehmen unabhängig vom Untergrund und ist sowohl auf massiven als auch hohlen Flächen sowie in Ecken über zwei Bohrungen möglich. Je nach gewählter Mess- und Übertragungshäufigkeit soll der Batteriebetrieb eine Laufzeit von bis zu acht Jahren ermöglichen und zeitgleich den Wartungsaufwand auf ein Minimum reduzieren. Messintervalle lassen sich flexibel von stündlich bis einmal täglich einstellen. Zudem können Messverläufe eingesehen, Warnschwellen definiert und Benachrichtigungen bei Grenzwertüberschreitungen empfangen werden. Die Datenübertragung erfolgt über ein LTE-M/NB-IoT-Modul, das einen zuverlässigen Empfang bis in Keller- und Untergeschosse zulassen soll. Für die Weiterverarbeitung stehen die Messdaten als Excel- oder CSV-Datei zum Export bereit.
Weitere Informationen können per E-Mail an Saugnac Messgeräte angefordert werden.
siehe auch für zusätzliche Informationen:
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siehe zudem:
- Bauschaden, Baumängel und Baustelle bei Baulinks
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