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WC-Planung: Geberit verbindet Reinigung, Komfort und spätere Nachrüstbarkeit

(08.10.2026) Beim WC-Platz entscheiden nicht nur Keramik und Design über den Nutzungskomfort. Geberit zeigt, wie Spültechnik, reinigungsfreundliche Oberflächen, Geruchsabsaugung und vorbereitete Anschlüsse bereits bei der Badplanung berücksichtigt werden können. Für SHK-Fachbetriebe ergeben sich daraus zusätzliche Punkte für die Beratung.

Je nach Nutzung des Bades können dabei unterschiedliche Anforderungen im Vordergrund stehen. In häufig genutzten Familienbädern spielen beispielsweise Reinigungsfreundlichkeit und eine geräuscharme Funktion eine größere Rolle, während bei Gäste-WCs der Umgang mit Gerüchen relevant sein kann. 

Je nach persönlicher Nutzung können unterschiedliche Ausstattungsmerkmale den WC-Platz komfortabler und alltagstauglicher machen. (Bild: Geberit) 

Spülrandlose Keramik und TurboFlush erleichtern die Reinigung

Bei der täglichen Nutzung beeinflussen Konstruktion und Oberfläche der WC-Keramik den Reinigungsaufwand. Spülrandlose Keramiken verzichten auf schwer zugängliche Bereiche unter dem Spülrand. Bei Geberit unterstützt eine strömungsoptimierte Innenform in Verbindung mit der TurboFlush-Spültechnik eine gründliche und zugleich leise Ausspülung. Auch die Oberfläche der Keramik soll den Pflegeaufwand reduzieren. Zahlreiche WC-Keramiken von Geberit sind mit der Spezialglasur KeraTect ausgestattet. Deren nahezu porenfreie Oberfläche erschwert laut Hersteller das Anhaften von Schmutz und Ablagerungen. 

Die Geberit TurboFlush-Spültechnik nutzt eine strömungsoptimierte Innengeometrie der WC-Keramik und unterstützt so eine gründliche und zugleich leise Ausspülung. (Bild: Geberit) 

QuickRelease schafft Zugang zu WC-Keramik und Sitzbereich

Für die eigentliche Reinigung bietet Geberit die QuickRelease-Funktion. WC-Sitz und Deckel lassen sich mit einem Handgriff abnehmen und anschließend wieder aufstecken. Dadurch werden insbesondere die Bereiche unter und rund um den WC-Sitz besser zugänglich. Bei den Betätigungsplatten setzt Geberit bei entsprechenden Modellen zudem auf eine Easy-to-clean-Beschichtung. Sie soll das Anhaften von Verschmutzungen und Fingerabdrücken erschweren. 

Mit Geberit QuickRelease lassen sich WC-Sitz und -Deckel einfach abnehmen. So werden auch die Bereiche unter und rund um den Sitz für die Reinigung besser zugänglich. (Bild: Geberit) 

DuoFresh entfernt Gerüche direkt aus der WC-Keramik

Ein weiterer Planungsaspekt ist der Umgang mit Gerüchen, insbesondere in Familienbädern, häufig genutzten Gäste-WCs oder bei Grundrissen, in denen das Bad unmittelbar an Wohn- oder Schlafräume angrenzt. Die Geberit DuoFresh Geruchsabsaugung erfasst unangenehme Gerüche direkt aus der WC-Keramik. Die abgesaugte Luft wird über einen Keramikwabenfilter gereinigt und anschließend wieder in den Raum zurückgeführt.

Für eine möglichst geräuscharme Nutzung kombiniert Geberit verschiedene technische Funktionen. WC-Deckel mit SoftOpening und SoftClose ermöglichen ein leises Öffnen und Schließen, während TurboFlush eine effiziente und geräuscharme Spülung ermöglichen soll. Ergänzend kann ein geräuscharmes Füllventil eingesetzt werden. Je nach Ausführung steht außerdem ein Orientierungslicht zur Verfügung. Die technischen Voraussetzungen müssen allerdings bereits bei der Planung berücksichtigt werden: Für die DuoFresh Geruchsabsaugung sind ein Stromanschluss am WC sowie ein Geberit Sigma Unterputzspülkasten erforderlich.

Die Geberit DuoFresh Geruchsabsaugung erfasst unangenehme Gerüche direkt aus der WC-Keramik, reinigt die Luft und führt sie anschließend in den Raum zurück. (Bild: Geberit) 

Strom- und Wasseranschluss für spätere Nachrüstung vorbereiten

Da Bäder über viele Jahre genutzt werden, können sich die Anforderungen an den WC-Platz im Laufe der Zeit ändern. Geberit empfiehlt deshalb, bei der Installation bereits mögliche spätere Erweiterungen zu berücksichtigen. Die DuoFresh Geruchsabsaugung kann beispielsweise nachträglich in der Revisionsöffnung des Spülkastens ergänzt werden.

Auch der spätere Einbau eines Dusch-WCs lässt sich vorbereiten. Mit der Geberit Power & Connect Box kann der erforderliche Stromanschluss bereits bei der Installation vorgesehen werden. Ein in das WC-Element integriertes Leerrohr schafft zugleich die Voraussetzung für eine spätere Wasserzuführung. 

WC-System stimmt Vor- und Hinterwandtechnik aufeinander ab

Geberit betrachtet den WC-Platz als Gesamtsystem aus sichtbaren und hinter der Wand installierten Komponenten. Im Geberit WC-System sind Installationselement, Unterputzspülkasten, WC-Keramik und Betätigungsplatte technisch aufeinander abgestimmt. Reinigungsfreundlichkeit, Spülleistung, Geruchsabsaugung und mögliche spätere Erweiterungen können damit bereits in der Planungs- und Beratungsphase gemeinsam betrachtet werden.

Weitere Informationen können per E-Mail an Geberit angefordert werden.

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