empirica


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URL: empirica-institut.de
Beiträge von 21 Beiträgen

Heizkosten über 1.000 Euro pro Jahr (6.12.2011)
Ehrgeizige Klimaziele sind nur erreichbar, wenn man auf die großen Einspar­potenziale bei den 17 Millionen Wohneigentümern in Deutschland setzt. Auf diesen Nenner lässt sich die Sonderauswertung der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe des Statistischen Bundesamtes (EVS) bringen.

Wohlstand durch eigene vier Wände (14.9.2010)
Die Menschen in Deutschland haben im abgelaufenen Jahrzehnt ihr Privatvermögen weiter ausgebaut. Besonders gut abgesichert sind die Wohneigentümer, und zwar unabhängig vom Einkommen. Dies ist das Ergebnis einer Sonderauswertung der aktuellen Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS)* 2008 des Statistischen Bundesamtes, die vom Berliner Forschungsinstitut empirica im Auftrag der Landesbausparkassen (LBS) durchgeführt wurde. Danach haben 50- bis 59-jährige Eigentümer-Haushalte mit einem Nettoeinkommen zwischen 1.700 und 2.300 Euro pro Monat immerhin doppelt so hohe Geldvermögen wie die Mieter der gleichen Alters- und Einkommensklasse. Das Gesamtvermögen - einschließlich der Immobilien - ist sogar fast sechsmal so hoch.

Rat der Immobilienweisen stellt Frühjahrsgutachten 2010 vor (7.2.2010)
Der von Immobilien Zeitung und Zentralem Immobilien Ausschuss (ZIA) initiierte Rat der Weisen der Immobilienwirtschaft hat heute sein Frühjahrsgutachten auf dem Immobilienkongress Quo Vadis vorgestellt. In ihrer Prognose für das Jahr 2010 gehen die Experten von drastisch steigenden Leerständen an den deutschen Büromärkten aus. Dafür sei entgegen anders lautender Veröffentlichungen die Sorge vor einer neuen Wohnungsnot völlig unbegründet. Ähnliches gelte für die befürchtete Kreditklemme, deren Auftreten für dieses Jahr nicht ausgeschlossen, aber als eher unwahrscheinlich eingestuft wird.

LBS spürt Belebung im Wohnungsbau (13.12.2009)
Nach jahrelangen Rückgängen im deutschen Wohnungsbau gibt es im Jahr 2009 erste Erholungstendenzen. Wie Verbandsdirektor Hartwig Hamm am 9.12. vor Journalisten in Berlin mitteilte, prognostizieren die Landesbausparkassen (LBS) bei den Baugenehmigungen für das 4. Quartal des laufenden Jahres und auch für 2010 erstmals wieder zweistellige Wachstumsraten. Als Ursachen nannte Hamm die abklingende Unsicherheit potenzieller Bauherren nach der Krise und das allmähliche "Greifen" der Riester-Förderung für Wohneigentümer. Der tatsächliche Neubaubedarf sei im übrigen noch weitaus höher als die 195.000 genehmigten Wohnungen, die für 2010 zu erwarten seien (nach voraussichtlich 176.000 Einheiten im Jahre 2009).

Pro-Kopf-Wohnflächenbedarf wächst bis 2030 weiter (13.12.2009)
Bei der Pro-Kopf-Wohnfläche werden die Menschen in den neuen Ländern die Landsleute aus dem Westen bis 2030 überholen. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Prognose des Berliner Forschungsinstituts empirica im Auftrag der Landesbausparkassen (LBS). Danach steigen die Flächenansprüche im Westen von 47 Quadratmetern (2010) in den nächsten zwanzig Jahren um 15 Prozent auf 54 Quadratmeter. Zugleich wächst die Wohnfläche im Osten sogar um über ein Viertel auf 55 Quadratmeter im Jahre 2030.

Eigene vier Wände prägen die Jugend (8.11.2009)
Zwei Drittel der 10- bis 20-Jährigen in Deutschland leben mit ihrer Familie in den eigenen vier Wänden. Das hat das Forschungs-Institut empirica im Auftrag der Landesbausparkassen (LBS) aus der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS) 2008 des Statistischen Bundesamtes ermittelt. Die positiven Impulse aus dieser Wohnumgebung für die jungen Leute erklären für LBS Research auch, warum nach allen Umfragen vier von fünf Deutschen (und damit auch die Hälfte der Noch-Mieter) am liebsten Wohneigentum schaffen würden.

Trend zur Zweitwohnung (27.9.2009)
In den letzten fünf Jahren ist die Zahl der Zweitwohnungen um 30 Prozent auf 1,1 Millionen gestiegen. Dies ist das Ergebnis einer Analyse der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe 2008 durch das Forschungsinstitut empirica im Auftrag der Landesbausparkassen (LBS). Mittlerweile entfallen fast 3 Prozent des deutschen Wohnungsbestandes auf Zweitwohnungen. Zugleich nahm die Zahl der Ferienwohnungen um über 20 Prozent auf rund 950.000 zu. In beiden Bereichen sind nach Auskunft von LBS Research Besitzer aus den neuen Ländern überdurchschnittlich stark vertreten.

Mehr Eigentümer als Mieter (30.8.2009)
Mit 52 Prozent stellen Wohneigentümer wohl längst die Mehrheit in Deutschland. Dies zeigt eine Analyse der aktuellsten statistischen Daten für 2008 durch das Forschungsinstitut empirica im Auftrag der Landesbausparkassen (LBS). Beim Vergleich der Bundesländer liegt das Saarland mit einer Eigentümerquote von 63 Prozent an der Spitze. In Hamburg und Berlin lebt dagegen nur einer von vier bzw. fünf Einwohnern in den eigenen vier Wänden.

Degressive AfA fördert Wohnungsbau entsprechend Nachfrage (8.2.2009)
Lange Zeit wurde die degressive Abschreibung zur Ankurbelung des Wohnungsneubaus aufgrund einer möglichen "Gießkannenförderung" in Frage gestellt - laut eines aktuellen Gutachtens von Empirica zu Unrecht. Die degressive AfA wirkt dort, wo hohe Baukosten finanziert werden müssen und damit auch dort, wo Wohnraumknappheit herrscht: Eine Modellrechnung im Auftrag des BFW Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen für die vier deutschen Großstädte München, Hamburg, Bielefeld und Dortmund zeigt, dass sich hohe Investitionsanreize durch die Abschreibung vor allem in den Städten ergeben, wo die Nachfrage hoch und der Wohnungsmarkt angespannt ist.

IVD warnt: In westdeutschen Städten werden Wohnungen knapp (7.12.2008)
"In Westdeutschland nimmt die Wohnungsknappheit dramatische Züge an", warnt Jürgen Michael Schick, Vizepräsident des IVD Bundesverbands. Durch die zurückhaltende Bautätigkeit sei der freie Wohnungsbestand in einigen westdeutschen Städten bereits unter die Ein-Prozent-Marke gerutscht. "Damit liegt er weit unter der Fluktuationsreserve von zwei bis drei Prozent, die ein funktionstüchtiger Markt für Umzüge und Sanierungsmaßnahmen dringend benötigt."

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