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Deutschland exportierte auch 2012 mehr Strom als es importierte

(3.4.2013) Im Jahr 2012 war Deutschland wie schon in den sechs vorangegangenen Jahren per Saldo ein Stromexportland. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) auf der Basis von Angaben der vier großen Übertragungsnetzbetreiber mitgeteilt hat, wur­den 43,8 Terawattstunden (TWh) im Jahr 2012 über die europäischen Stromnetze eingeführt. Im gleichen Zeitraum führte Deutschland 66,6 TWh aus, woraus sich ein Überschuss von 22,8 TWh ergab. Im Vergleich zum Jahr 2011 vervier­fachte sich der Ausfuhrüberschuss nahezu: Damals wurden 6,0 TWh mehr aus- als eingeführt. Im Jahr vor der Havarie der drei Atommeiler in Japan (2010) hatte der Überschuss bei 17,6 TWh gelegen, im Jahr 2009 waren es 14,4 TWh. (1 Terawattstunde entspricht 1 Mil­liarde Kilowattstunden (KWh).)

Mit der Handelsware Strom erwirtschaftete Deutschland 2012 einen Überschuss von 1,4 Milliarden Euro. Der Wert der Stromausfuhren betrug 3,7 Milliarden Euro, die Ein­fuhrwerte lagen bei 2,3 Milliarden Euro.

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