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BAK und bdla vereinbaren Zusammenarbeit auf internationalem Parkett

(7.1.2018) Am 12. Dezember 2017 unterzeichneten Prof. Ralf Niebergall, Vizepräsident der Bundesarchitektenkammer (BAK), und Till Rehwaldt, Präsident des Bundes Deutscher Landschaftsarchitekten (bdla), in Berlin eine Vereinbarung über die internationale Zusammenarbeit der beiden Verbände - mit dem Ziel, die berufspolitische Interessensvertretung der Landschaftsarchitekten auf europäischer und internationaler Bühne effizienter zu gestalten.

Die BAK ist jetzt ordentliches Mitglied bei der IFLA, dem internationalen Verband der Landschaftsarchitekten, und der IFLA Europe, die die europäische Region vertritt. Der bdla wechselt parallel seinen Mitgliedsstatus und wird assoziiertes IFLA-Mitglied. Die Bundesarchitektenkammer übernimmt also die deutsche Vertretung und sämtliche sich aus der Mitgliedschaft ergebenden Rechte und Pflichten bei der IFLA. Der Beitritt der BAK hat u.a. zur Folge, dass das deutsche Mitglied die stärkste Einzelorganisation in der IFLA wird - mit ca. 7.500 Landschaftsarchitekten in den 16 Länderkammern.

Für Till Rehwaldt ist die „Kooperation ein Meilenstein für die deutschen Landschaftsarchitekten zur Vermittlung der fachliche Expertise der Profession. Mit der neu justierten Zusammenarbeit von BAK und bdla wird es gelingen, die Interessenvertretung der Landschaftsarchitekten - insbesondere in Brüssel - auf ein neues Level zu heben. Die fachlichen Herausforderungen in Europa sind gewaltig, die Profession der deutschen Landschaftsarchitekten ist gewappnet.“

Für die Bundesarchitektenkammer hob Prof. Niebergall die Bedeutung der intensivierten Kooperation hervor: „Mit der Vereinbarung steigern wir die Präsenz des gesamten Berufsstands. Ich freue mich, dass die Bundesarchitektenkammer mit einer gestärkten Stimme auf europäischer und internationaler Ebene sprechen kann.“

Die inhaltliche Arbeit und Abstimmung der Positionen von BAK und bdla erfolgt im Arbeitskreis Internationales der BAK, in den der bdla einen Delegierten entsendet. Der Delegierte Deutschlands bei IFLA und IFLA Europe wird im Einvernehmen zwischen BAK und bdla festgelegt. Geplant ist, den bdla-Fachsprecher Internationales, Prof. Fritz Auweck, zu entsenden, der seinerseits vom bdla-Arbeitskreis Internationales in der Sach- und Facharbeit Unterstützung erhält.

Rückblick: Die Interessen der Landschaftsarchitekten weltweit zu vertreten, ist seit jeher ein Schwerpunkt der bdla-Arbeit: Bereits im Jahre 1954 wurde der damals noch Bund Deutscher Gartenarchitekten genannte Verband in den Internationalen Verband der Landschaftsarchitekten IFLA aufgenommen; die Gründung des Comitees der Europäischen Garten- und Landschaftsarchitekten im Jahr 1964 ging auf die Initiative des damaligen bdla-Präsidenten Adolf Schmitt zurück; mit Richard Schreiner 1966 und Prof. Arno S. Schmid 1996 wurden zwei Landschaftsarchitekten an die Spitze der IFLA gewählt; 2008 trat als erster Deutscher in der Geschichte der Europäischen Vereinigung der Landschaftsarchitekten Prof. Fritz Auweck das Amt des EFLA-Präsidenten an.

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