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PLAN4: Datenbasierte Gebäudebewertung mit GebäudeCheck

(01.06.2026) Schulen, Kitas, Verwaltungsgebäude, Sportstätten sowie die Infrastruktur für Brand- und Katastrophenschutz gehören zu den größten Investitionsbereichen der Kommunen. Allerdings ist die Datenbasis über den eigenen Gebäudebestand häufig lückenhaft. Die Software GebäudeCheck von PLAN4 soll Kommunen dabei unterstützen, Gebäudebestände systematisch zu erfassen, Sanierungsbedarfe zu priorisieren und Investitionen datenbasiert zu planen.

Software GebäudeCheck (Bild: PLAN4 Software GmbH) 

PLAN4 verweist darauf, dass Investitionsentscheidungen in vielen Kommunen bislang häufig auf historischen Bestandslisten, Einzelgutachten oder Erfahrungswerten basieren. Thorsten Harig, Co-Founder und Geschäftsführer von PLAN4, erklärt: „In der Praxis werden Haushaltsentscheidungen häufig auf Basis historischer Bestandslisten, einzelner Gutachten oder Erfahrungswerte getroffen. Eine konsistente, flächendeckende Bewertung aller Objekte fehlt oft.”

Erfassung von Zustandsdaten und Sanierungsbedarfen

GebäudeCheck wurde entwickelt, um Zustandsdaten, Sanierungsbedarfe sowie Investitions- und CO₂-Potenziale kommunaler Gebäude zentral zusammenzuführen und vergleichbar auszuwerten. Erfasst werden unter anderem Bauzustand, Nutzungsklassen, technische Parameter und energetische Maßnahmen. Nach Angaben von PLAN4 wird die Lösung bereits in mehreren Kommunen eingesetzt, darunter Augsburg und Sasbach am Kaiserstuhl. Bundesweit seien inzwischen mehr als 8.000 Gebäude mit einem erfassten Sanierungsstau von rund 2,7 Mrd. Euro in der Software hinterlegt. 

Co-Founder und Geschäftsführer von PLAN4 Thorsten Harig (Bild: PLAN4 Software GmbH) 

Priorisierung kommunaler Investitionen

Besonders deutlich zeigt sich der Investitionsbedarf laut KfW-Kommunalpanel im Bereich der Schulgebäude. Dort liegt der Investitionsbedarf bei 67,8 Mrd. Euro. Rund 56% der Kommunen melden einen nennenswerten oder gravierenden Sanierungsrückstand. „Ohne eine konsistente Datenbasis ist es kaum möglich, Investitionen strategisch zu priorisieren”, so Thorsten Harig. 

Die Software soll Gebäude vergleichbar machen und Investitionen anhand definierter Kriterien priorisieren. Dabei werden unterschiedliche Szenarien hinsichtlich Budget, Zustand und Nachhaltigkeit ausgewertet. Harig ergänzt: „Damit wird erstmals sichtbar, wo Handlungsbedarf besteht und wie sich unterschiedliche Investitionsentscheidungen auf Budget, Zustand und Nachhaltigkeit auswirken.” 

Digitale Anwendungen können Transparenz und Vergleichbarkeit schaffen sowie Entscheidungsprozesse strukturieren. „Datenbasierte Systeme sind kein Zusatz mehr, sondern werden zur Voraussetzung dafür, Investitionen überhaupt zielgerichtet steuern zu können.”

Weitere Informationen können per E-Mail an Plan4 angefordert werden.

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