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Kunsthaus Glarus rüstet Glasfassaden mit Vogelschutzmarkierungen nach

(17.06.2026) Am Kunsthaus Glarus in der Schweiz wurden die Glasfassaden mit den sogenannten SEEN Elements ausgestattet. Die Vogelschutzmarkierungen sollen Kollisionen von Vögeln mit Glasflächen verhindern und gleichzeitig die gestalterische Wirkung der transparenten Fassaden erhalten. Die Nachrüstung erfolgte durch die Logo Reklamen AG.

Die Glasfassaden des Kunsthauses Glarus wurden mit Vogelschutzmarkierungen nachgerüstet. (Bild: Seen AG) 

Vogelschutz für transparente Fassaden

Das Kunsthaus Glarus liegt unmittelbar am Volksgarten und verfügt über großflächige Verglasungen. Solche Glasflächen stellen insbesondere in naturnahen Umgebungen ein erhöhtes Risiko für Vogelkollisionen dar. Die nachträglich angebrachten Markierungen sollen die Fassaden für Vögel besser sichtbar machen. Charakteris­tisch sei dabei die unterschiedliche Wahrnehmung der Elemente: Von außen entsteht ein dezentes Spiel aus Licht und Reflexionen, während die Markierungen von innen nur gering wahrnehmbar seien. Die Transparenz der Fassade bleibt dadurch weitgehend erhalten. 

Von innen bleiben die Vogelschutzmarkierungen weitgehend unauffällig und beeinträchtigen die Transparenz der Glasfassade nur gering. (Bild: Seen AG 

Raster mit geprüfter Wirksamkeit

Die SEEN Elements basieren auf einem Raster aus 9 mm großen Punkten mit einem Abstand von 90 mm. Das System wurde nach Herstellerangaben mehrfach im Flugkanal der Biologischen Station Hohenau-Ringelsdorf untersucht und in die Kategorie A („hochwirksam”) eingestuft. Dadurch erkennen mehr als 90 % der Vögel die Glasfläche als Hindernis und können Kollisionen vermeiden. Nach Angaben des Unternehmens sterben allein in Deutschland jährlich schätzungsweise bis zu 100 Mio. Vögel durch Zusammenstöße mit Glasflächen. Besonders betroffen seien Zugvögel, die spiegelnde oder transparente Fassaden nicht als Hindernis wahrnehmen. 

Für Neubau und Bestand geeignet

Die SEEN Elements können sowohl bei Neubauten als auch zur Nachrüstung bestehender Glasflächen eingesetzt werden. Das Angebot richtet sich nach Unternehmensangaben an öffentliche und gewerbliche Bauprojekte ebenso wie an private Anwender.  Am Kunsthaus Glarus wird die Lösung beispielhaft eingesetzt, um Anforderungen an Artenschutz, Transparenz und architektonische Gestaltung miteinander zu verbinden.

Weitere Informationen können per E-Mail an SEEN angefordert werden.

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