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WindowMaster Hybridlüftung als Schlüssel für die Gebäudesanierung

(23.06.2026) Der Sanierungsbedarf bei öffentlichen Gebäuden in Deutschland ist groß. Viele Schulen, Verwaltungsgebäude und andere öffentliche Einrichtungen wurden zu einer Zeit errichtet, als Anforderungen an Energieeffizienz, Raumluftqualität oder sommerlichen Wärmeschutz noch eine untergeordnete Rolle spielten. Heute stehen Kommunen und Gebäudebetreiber vor der Aufgabe, diese Bestandsgebäude unter wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zu modernisieren. Ein wichtiger Baustein dabei ist die Lüftungstechnik. Sie beeinflusst nicht nur den Energieverbrauch eines Gebäudes, sondern auch die Raumluftqualität, den Feuchteschutz und den langfristigen Erhalt der Bausubstanz.

Hybridlüftungssysteme verbinden natürliche und mechanische Lüftung zu einem effizienten Gesamtkonzept für gesunde Raumluft. (Bild: WindowMaster) 

Kombination aus natürlicher und mechanischer Lüftung

Hybridlüftungssysteme kombinieren natürliche Lüftung über automatisierte Fensteröffnungen mit mechanischen Lüftungskomponenten. Dadurch kann die Luftführung an Nutzung, Jahreszeit und Wetterbedingungen angepasst werden.

WindowMaster setzt hierfür auf vernetzte Steuerungssysteme, die natürliche und mechanische Lüftung miteinander verbinden. Sensoren erfassen unter anderem CO₂-Gehalt, Temperatur und Wetterdaten und steuern Fensteröffnungen automatisch.

Referenzobjekt für die Lebenszyklusanalyse: Ein Bürogebäude mit hybridem Lüftungssystem, das natürliche Luftströmungen über Fassaden- und Dachöffnungen mit einer bedarfsgerechten mechanischen Unterstützung kombiniert. (Bild: WindowMaster) 

Sensorik steuert Luftqualität bedarfsgerecht

Nach Angaben des Unternehmens lassen sich durch hybride Lüftungskonzepte Technikflächen, Leitungsführungen und Eingriffe in die Gebäudestruktur reduzieren. Dies kann insbesondere bei Sanierungen im laufenden Betrieb von Vorteil sein. Die automatisierte Steuerung sorgt dafür, dass Frischluft bedarfsgerecht zugeführt wird und gleichzeitig ein angenehmes Raumklima erhalten bleibt.

Besonders in Schulen, Büros und Besprechungsräumen kann die natürliche Luftführung zur Raumqualität beitragen. Gleichzeitig werden die natürlichen Luftströmungen gezielt genutzt, um den Einsatz mechanischer Anlagen zu reduzieren.

Effiziente Lüftungslösungen unterstützen Kommunen dabei, ihre Gebäude nachhaltig zu modernisieren und Betriebskosten zu senken. (Bild: WindowMaster) 

Lebenszyklusanalyse untersucht CO₂-Potenzial

Als Referenz verweist WindowMaster auf eine Lebenszyklusanalyse eines dänischen Bürogebäudes, die vom Ingenieur- und Beratungsunternehmen Rambøll durchgeführt wurde. Das untersuchte Gebäude nutzt automatisierte Fassaden- und Dachöffnungen für die natürliche Lüftung.

Während in den Übergangszeiten überwiegend natürliche Luftströme genutzt werden, kommt die mechanische Lüftung nur ergänzend zum Einsatz. Im Winter wird die Wärmerückgewinnung der Anlage verwendet. Laut Analyse konnte dadurch der gesamte CO₂-Ausstoß des Gebäudes reduziert werden.

Beitrag zum Substanzschutz im Gebäudebestand

Neben energetischen Vorteilen soll eine kontrollierte Hybridlüftung auch zur Vermeidung von Feuchteschäden und Schimmelbildung beitragen. Die Systeme können nach Angaben des Herstellers auch nachträglich in Bestandsgebäude integriert werden, ohne größere Eingriffe in Fassade oder Dach erforderlich zu machen.

Für Kommunen, Planer und Betreiber bietet das Konzept damit die Möglichkeit, Energieeffizienz, Raumkomfort und Gebäudeschutz miteinander zu verbinden. Hybridlüftungssysteme können so einen Beitrag zur Modernisierung bestehender Gebäude leisten und gleichzeitig den Aufwand für technische Infrastruktur begrenzen.

Weitere Informationen können per E-Mail an WindowMaster angefordert werden.

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