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Sälzer: Vandalismushemmende Systeme gemäß ift-Richtlinie EI-06/1

(22.09.2026) Das ift Rosenheim hatte 2025 eine neue Richtlinie zum Schutz vor Vandalismus veröffentlicht. Als Spezialist für Hochsicherheitslösungen brachte Sälzer seine Erfahrung in die Entwicklung ein. Zugleich passte das Unternehmen seine Fenster, Türen und Fassadensysteme gezielt an die neuen Anforderungen an.

„Vandalismus” findet im Gegensatz zum Einbruch nicht still und leise statt. (Bild: Sälzer GmbH) 

Die Systeme lassen sich für unterschiedliche Nutzungen in der jeweils erforderlichen Widerstandsklasse planen und ausführen. Dabei verbindet Sälzer hohe Sicherheitsniveaus mit wirtschaftlichen Lösungen und architektonischer Gestaltungsfreiheit. Auch für Sonderkonstruktionen bietet die neue Richtlinie eine verlässliche Grundlage.

Richtlinie schafft einheitliche Bewertung

Die Weiterentwicklung der Sälzer Systeme orientiert sich an der neuen Vandalismus Richtlinie des ift Rosenheim. Die Richtlinie schaffte erstmals einen strukturierten Rahmen für Planung, Ausführung und Bewertung vandalismushemmender Bauteile. Festgelegt werden unter anderem zentrale Begriffe, typische Angriffsszenarien und verschiedene Schutzniveaus.

Für den Widerstand von Fenstern, Fassaden, Türen und Toren gegen Einbruchsversuche gibt es bereits etablierte Regelwerke. Diese gehen jedoch von planvoll handelnden Tätern aus, die unter Zeitdruck und möglichst geräuscharm vorgehen. Bei Vandalismus ist die Situation eine andere. Gefährdet sind etwa exponierte Gebäude an stark frequentierten Straßen und Plätzen oder im Umfeld von Stadien. Angriffe erfolgen meist offen und mit erheblicher Gewalt. Fenster und Türen werden dabei mit hohem Krafteinsatz und teilweise von mehreren Personen gleichzeitig attackiert.

Drei Schutzklassen für unterschiedliche Angriffe

Mit der ift-Richtlinie EI-06/1 „Vandalismushemmende Bauelemente und Einrichtungen – Anforderungen und Prüfverfahren” liegt eine belastbare Grundlage vor. Damit lässt sich das Schutzniveau von Bauelementen auch im Hinblick auf das veränderte Bedrohungspotenzial einheitlich bewerten. Die Richtlinie unterscheidet drei Bereiche. Der „Vandalismus Widerstand” (FE, Force Entry) beschreibt die Widerstandsfähigkeit gegen ungehemmte Gewalteinwirkung und den Einsatz untypischer Werkzeuge. Hinzu kommen „Durchwurf geprüft” (TP, Throwing Projectiles) und „Brandsatz geschützt” (LS, Liquid Save). Die Widerstandsklassen FE 1 bis FE 5 decken dabei die meisten relevanten Vandalismusrisiken ab.

Sälzer Systeme bereits auf hohem Niveau

Die Erkenntnisse aus der Zusammenarbeit mit dem ift Rosenheim und aus zahlreichen Realtests nutzte Sälzer zur Überprüfung seiner Produktpalette. Dabei zeigte sich, dass die bestehenden Bauelemente bereits ein hohes Schutzniveau erreichten. Deshalb waren nur gezielte Anpassungen erforderlich, um die Systeme auf die Anforderungen der neuen Richtlinie abzustimmen. Im Mittelpunkt stehen robuste Konstruktionen, widerstandsfähige Oberflächen und austauschbare Komponenten. Damit lassen sich die Systeme auch bei erhöhten Anforderungen an den Vandalismusschutz wirtschaftlich und flexibel einsetzen.

Weitere Informationen können per E-Mail an Sälzer Security angefordert werden.

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