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HDB: Katastrophale Halbjahresbilanz im Wohnungsbau

(31.8.2000) "Die Steuerreform ist gerade erst verabschiedet; das den Bundesländern zugesagte Ergänzungsgesetz ist noch nicht in den Bundestag eingebracht, und schon gibt es neue Diskussionen über Steuererhöhungen." Mit diesen Worten kommentierte heute in Berlin der Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie RA Michael Knipper die neu aufbrechende Diskussion über eine Höherbewertung des Grundvermögens zur Anhebung der Erbschaftsteuer. Die Folgen einer solchen Politik zu Lasten der Immobilienanlage hätte vor allem der ohnehin "kriselnde Wohnungsbau" zu tragen. Seit 1995 seien die Fertigstellungen in Deutschland um 21,6 % zurückgegangen. Eine Trendwende sei nicht in Sicht; auch im ersten Halbjahr 2000 habe die Nachfrage nach Wohnungsbauleistungen in Westdeutschland nominal um 8,1 %, in Ostdeutschland um 21,8 % unter dem Vorjahresniveau gelegen. Knipper: "In einer solchen Situation ist es geradezu widersinnig, die Attraktivität der Immobilienanlage noch weiter zu beschädigen. Was wir brauchen ist eine Steuerpolitik, die ermutigt statt zu entmutigen."

Der Hauptverband habe – nicht zuletzt aufgrund der möglichen Impulse für den Wirtschaftsbau – die insgesamt verbesserten steuerlichen Rahmenbedingungen begrüßt, erläutert Knipper. Durch die Reduzierung der Abschreibungen für Wirtschaftsgebäude von 4 auf 3 % und die Benachteiligung mittelständischer Personengesellschaften werde die Bauwirtschaft jedoch auch die negativen Seiten der Steuerreform zu spüren bekommen. Damit sei aber das Maß an Sonderlasten für die Bauwirtschaft voll. Knipper: "Eine Höherbewertung des Grundvermögens von derzeit 50 bis 70 auf 80 % des Verkehrswertes brächte das Fass zum Überlaufen.

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