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eGovernmentArea - Neues Kompetenzzentrum für die öffentliche Verwaltung auf der SYSTEMS

(5.5.2001) Mit einer neu eingerichteten eGovernmentArea reagiert die SYSTEMS 2001 auf den drängenden Informationsbedarf von Organisations- und IT-Experten aus Bundes-, Landes- und Kommunalbehörden. Das Kompetenz- und Lösungszentrum in Halle A1 soll den Wissensvorsprung für Entscheidungsträger sichern.

Es wird ernst für die Kommunen. Bürger, Politik und Wirtschaft machen Druck. Rund 69 Prozent aller Einwohner wollen Behördengänge künftig ohne Warteschlangen online erledigen. Unternehmen fordern beschleunigte Antrags- und Genehmigungsprozesse, um den Standort Deutschland zu modernisieren. Mit der Initiative BundOnline 2005 setzt auch die Bundesregierung deutliche Signale: Staat und Verwaltung sollen effizienter, schlanker, servicestärker werden.

eGovernment ist nicht nur in aller Munde, sondern massiv im Kommen. Davon sind auch 74 Prozent der deutschen Bürgermeister in Städten mit mehr als 50.000 Einwohner überzeugt. Sie halten den strategischen Einsatz neuer Informations- und Kommunikationstechniken für eine dringliche Aufgabe kommunaler Verwaltungen. Anderen Umfragen zu Folge planen sogar 91 Prozent aller Gemeinden die Einführung einer eGovernmentlösung innerhalb der nächsten drei Jahre.

Bürgernähe als Teilziel der Verwaltungsmodernisierung: Das Schlagwort eGovernment bündelt eine Vielzahl weltweit vorangetriebener kommunaler und staatlicher Reformansätze, die konkrete Ziele ansteuern: mehr Bürgernähe, bessere und schnellere Dienstleistungen, geringere Ausgaben bei gesteigerter Effizienz und Flexibilität. Die Verwaltung soll mehr leisten, weniger kosten und sich unter Wettbewerbsbedingungen behaupten. Das elektronische Leistungsangebot für den Bürger ist dabei nur ein Teilaspekt des umfassenden Reformpakets. Echtes eGovernment beginnt nicht im Internetschaufenster des virtuellen Rathauses, sondern mit der durchgängig digitalen Umstrukturierung behördeninterner Workflows. Erst wenn die Ämter lückenlos digitalisierte Prozess-ketten realisieren, können sie Bürger und Wirtschaft in einen Austausch von Informationen und Arbeitsabläufen ohne Medienbruch einbinden. Das gilt nicht nur auf Bundes- und Länderebene, sondern bezieht auch die IuK-Aktivitäten auf EU-Level mit ein.

Damit stehen die Organisations- und IT-Experten der betroffenen Bundes-, Landes- oder Kommunalbehörden vor gewaltigen finanziellen, rechtlichen und strategischen Herausforderungen. Sie müssen zukunftssichere, äußerst komplexe Investitionsentscheidungen verantworten, die weit über ihre jeweiligen Verwaltungsapparate hinaus reichen. Ohne nahtlose Integration auf Landes-, Bundes- und EU-Ebene bleiben isolierte Anstrengungen letztlich Stückwerk.

Sichere Entscheidungsfindung durch umfassende Information: Die zuverlässige Planung der administrativen Zukunftsoffensive setzt die Kenntnis aktueller Trends, Produkte und Perspektiven zwingend voraus. Ohne Projekt- und Fachkompetenz, ohne detailliertes Wissen über Angebote und Entwicklungen, lässt sich das Virtuelle Rathaus nicht bauen. Diesem rasant gewachsenen Orientierungs- und Informationsbedarf trägt die SYSTEMS mit einer speziellen eGovernmentArea punktgenau Rechnung.

Im Kompetenzzentrum eGovernment präsentieren führende Softwarehäuser, IT-System- und Infrastrukturlieferanten sowie Anbieter von Sicherheits- und Paymenttechnologien aktuelle Produkte, die das gesamte Spektrum von der Planung über den Aufbau bis zum sicheren Betrieb der bürgernahen Verwaltung abdecken.

Im Vordergrund stehen dabei

  • Lösungen für verwaltungsinterne Informations- und Kommunikationsprozesse,
  • innovative Angebote für den interaktiven Dialog zwischen Verwaltung und Wirtschaft und
  • verbesserte Interaktionsmöglichkeiten zwischen Bürger und Behörde.

Die gezeigten Exponate informieren über alle entscheidungsrelevanten Eckpfeiler effizienter eGovernment-Strukturen. Dazu zählen u.a. Bürgerinformationssysteme, regionale Internet-Marktplätze, Lösungen aus den Bereichen Personalmanagement, Kostenrechnung und Controlling, eProcurement, Dokumenten- und Wissens-management sowie Workflow-Systeme. Ein breiter Raum ist den brandheißen Feldern Sicherheitstechnologie, digitale Signatur und Bezahlsysteme gewidmet.

Info-Drehscheibe für Experten aus Politik, Verwaltung und Industrie: Ergänzend dazu diskutieren Branchenkenner und Fachexperten aus Politik, Verwaltung und Industrie im eGovernment-Forum innovative Gestaltungs-möglichkeiten für den IT-gestützen Verwaltungsablauf. Geballtes Praxis-Know-how aus erster Hand gibt Fachbesuchern die Gelegenheit, ihr Wissen über richtungs-weisende Entwicklungen vor Ort zu vertiefen. Vorträge, Anwendungsbeispiele oder persönliche Gespräche helfen, die Chancen und Hürden einer erfolgreichen Neuorganisation aller Verwaltungsebenen sicher abzuschätzen.

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