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Deutscher Immobilienmarkt will 2011 durchstarten

(23.1.2011) Der deutsche Immobilienmarkt rappelt sich langsam wieder auf. Denn aktuellen Prognosen der beiden Beratungsgesellschaften Ernst & Young sowie KPMG nach winken der Branche 2011 Geschäfte mit Wohnungen und Gewerbeflächen im Wert von 25 Mrd. Euro. Es scheint, als wäre die Schockstarre der vergangenen Jahre damit endgültig überwunden. Denn Fonds, Banken und institutionelle Investoren streben in den nächsten Monaten einige Megadeals an.

Großgeschäfte in Sicht

"Die Investitionsbereitschaft der Investoren ist in vielen Großstädten Deutschlands deutlich angestiegen. Das belebt den Markt, so dass wir die niedrigen Preise von 2009 vorläufig nicht mehr sehen werden", analysiert Dieter Thomaschowski, Geschäftsführer der IRICIC GmbH Investment Research in Change. Dem Fachmann zufolge werden einstige Mietpreisparadiese wie Berlin langfristig signifikant teurer werden.

Zwar liegt das veranschlagte Marktvolumen für 2011 noch unter dem Niveau der Boomjahre 2006 und 2007, doch erwarten Branchenbeobachter, dass Gewerbe- und Wohnimmobilien im Umfang von 25 Mrd. Euro den Besitzer wechseln. Auch sei mit "vereinzelten Großaktionen" zu rechnen. Hierzu zählen Experten Verkäufe in einer Größe von 500 Mio. Euro und mehr. Auch Milliardendeals seien im Zuge der guten Marktstimmung möglich.

Finanzinvestoren auf der Suche

Einem Spiegel-Bericht zufolge wird bereits an einigen Großgeschäften gefeilt. So bemühe sich Deutschlands zweitgrößte börsennotierte Wohnungsgesellschaft Deutsche Wohnen derzeit um einen Kauf der Berliner Konkurrentin GSW, deren IPO (Initial Public Offering, Börsengang) im vergangenen Jahr scheiterte. Die beiden Verkäufer Goldman Sachs und Cerberus wollen Finanzkreisen nach demnach zwischen 700 und 800 Mio. Euro damit erlösen. Ein erneuter Gang an die Börse sei nicht ausgeschlossen.

"Wo es attraktive Flächen gibt, klettern die Preise für die Mieten. Das hat insbesondere damit zu tun, dass immer mehr Firmen ihre Präsenz in Toplagen verstärken und damit allgemein das Niveau ganzer Regionen nach oben ziehen", erklärt Thomaschowski.

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