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Weltweiter Laminatbodenmarkt blieb 2017 mit 477 Mio. m² für europäische Hersteller stabil

(2.2.2018) 2017 haben die im Verband der Europäischen Laminatbodenhersteller (EPLF) organisierten Hersteller einen weltweiten Absatz von 477 Mio. m² Laminatfußböden aus europäischer Produktion erreicht (2016: 477 Mio. m²). Damit hält sich der Laminatmarkt weltweit auf hohem Niveau.  Westeuropa, gleichsam der EPLF-Heimatmarkt, gab 2017 allerdings erneut nach, während Asien wieder die höchsten Zuwächse verzeichnete. Aber auch Nordamerika und Lateinamerika zeigten sich 2017 im Plus. In Osteuropa konnte vor allem der russische Markt zulegen.

In Westeuropa (einschließlich Türkei) hat der Gesamtabsatz 2017 243 Mio. m² (2016: 250 Mio. m²) erreicht. Das bedeutet ein Minus von 2,9% im Vergleich zum Vorjahr.

  • Der mit Abstand wichtigste Einzelmarkt in Zentraleuropa blieb Deutschland mit 57 Mio. m² (2016: 63 Mio. m²) - wenn auch mit minus 10%, bedingt durch den anhaltenden Substitutionstrend zu thermoplastischen Böden.
  • Weiterhin den zweiten Platz in Europa belegte Frankreich, das sich 2017 mit 37,6 Mio. m² (2016: 37,4 Mio. m²) leicht verbessert hat.
  • In Großbritannien setzte sich der positive Trend für die EPLF-Mitglieder fort: 2017 wurde mit 33,8 Mio. m² (2016: rund 33 Mio. m²) ein Zuwachs von 2,5% verzeichnet.
  • Auf Platz vier lag die Türkei, wo die Verbands-Umsätze auch im Jahr 2017 rückläufig waren: Die Verkaufszahlen beim Laminat gingen hier um 9,2% auf 24,9 Mio. m² zurück (2016: 27,5 Mio. m²).
  • Die Niederlande behaupteten mit leicht gestiegenen Verkaufszahlen von 19,7 Mio. m² (2016: 19,3 Mio. m²) ihren fünften Platz.
  • Dahinter lag wieder Spanien stabil mit knapp 17 Mio. m² (2016: 17 Mio. m²).

In Osteuropa fiel das Plus 2017 im Vergleich zu 2016 zwar etwas geringer aus, dennoch ist diese Region ein wichtiger Wachstumsmarkt für die EPLF-Hersteller: Mit 128 Mio. m² (2016: 126 Mio. m²) erreichten die europäischen Laminatbodenhersteller im Osten ein Plus von 1,9%. Seit 2015 weiß der Verband allerdings, dass knapp 20 Mio. m² russischer Produktion seiner Mitglieder aus verschiedenen Gründen nicht von der Statistik erfasst sind.

  • 2017 wurden in Russland von den EPLF-Mitgliedern 35 Mio. m² (2016: 34 Mio. m²) gemeldet, was einer Zuwachsrate von 5,2% entspricht.
  • Polen erreichte 2017 mit knapp 31 Mio. m² (2016: 31 Mio. m²) ein beständiges Ergebnis.
  • Rumänien zeigte sich mit 13,2 Mio. m² (2016: 13,6 Mio. m²) schwächer.
  • Dahinter liegen in unveränderter Reihenfolge die Ukraine mit 7,4 Mio. m² (2016: 6,2 Mio. m²) und 18,4% Wachstum, Ungarn mit 6,5 Mio. m² (2016: 6,2 Mio. m²) sowie Bulgarien mit 5 Mio. m² (2016: 5 Mio. m²).

Nordamerika blieb weiterhin eine zuwachsstarke Absatzregion für europäische Laminatböden: 2017 wurden dort mit 49 Mio. m² (2016: 47 Mio. m²) rund 4,7% mehr verkauft als im Vorjahr.

  • Die USA konnten 2017 mit rund 32 Mio. m² (2016: 29 Mio. m²) um 8,1% zulegen,
  • in Kanada wurden 2017 knapp 18 Mio. m² (2016: 18,1 Mio. m²) registriert.

Der größte Anstieg wurde 2017 erneut in der Region Asien-Pazifik erzielt: Hier erreichten die EPLF-Hersteller 2017 einen Gesamtabsatz von über 29 Mio.m² (2016: 27 Mio. m²) und lagen damit zum Vorjahr um rund 8,7% im Plus.

  • Unangefochten auf Platz eins in Asien lag 2017 erneut China (inklusive Hongkong): Dort wurden 9,6 Mio. m² verkauft (2016: 8,6 Mio. m²) - ein Plus von rund 10,8%.
  • Erfreuliche Zuwächse sieht der EPLF beim erstmals seit 2016 erfassten Markt Kasachstan mit 3,6 Mio. m² und über 39% Plus (2016: 2,8 Mio. m²).
  • Israel kam noch auf 2,2 Mio. m² (2016: 2,4 Mio. m²).
  • Saudi-Arabien blieb stabil mit 2,7 Mio. m² (2016: 2,7 Mio. m²).
  • Taiwan erreichte mit knapp 1,8 Mio. m² (2016: 1,6 Mio. m²) ein Plus von über 18%.

Die Region Lateinamerika konnte in der EPLF-Absatzstatistik wieder zulegen: 2017 wurden mit 17,7 Mio. m² (2016: 17 Mio. m²) 3% Zuwachs erreicht.

  • Die Verkaufszahlen im größten Einzelmarkt Chile stiegen im Vergleich zum Vorjahr mit 7,7 Mio. m² (2016: 7,3 Mio. m²) um 4,6%.
  • Mexiko verzeichnete 4,3 Mio. m² (2016: 4,3 Mio. m²).
  • Kolumbien registrierte 1,6 Mio. m² (2016: 1,5 Mio. m²).
  • Argentinien steigerte sich auf 2,1 Mio. m² (2016: 1,4 Mio. m²).

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