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Hotelklimatisierung: Standard aber kritisch bewertet

(18.05.2026) Klimaanlagen gelten in Hotels weiterhin als Standard, werden jedoch zunehmend kritisch bewertet. Kühlung gilt als wichtigste Ausstattung bei einer Buchung, gleichzeitig führen Störungen durch Lärm, Zugluft oder trockene Luft zu negativen Bewertungen.

Natur-Klimadecken ermöglichen eine Strahlungskühlung ohne Kondensatbildung und kommen ohne zentrale Lüftungsanlage aus. (Bild: Novum Hospitality) 

Feuchteproblematik in der Klimatisierung

In Regionen mit hoher Luftfeuchtigkeit stoßen konventionelle Kühlsysteme an physikalische Grenzen. Ohne zusätzliche Feuchteregulierung kann es zu Kondensatbildung kommen oder die Kühlleistung muss reduziert werden, um Schimmelbildung zu vermeiden. Als alternative Lösung können Natur-Klimasysteme mit Tonmodulen eingesetzt werden. Diese basieren auf einem hohen Anteil an polaren Tonmineralen mit ausgeprägter Sorptionsfähigkeit. Überschüssige Luftfeuchtigkeit wird aufgenommen und zwischengespeichert, ohne dass die Oberfläche feucht wird. In die Module sind wasserführende Rohrleitungen integriert und somit eine Strahlungskühlung ermöglicht, bei der der Ton sowohl als Feuchteregulator als auch als Wärmeleiter wirkt.

Aufbau der Natur-Klimadecke mit Humid-Modulen und integrierten Rohrleitungen. (Bild: Argillatherm) 

Einsatz im Hotelbetrieb

Natur-Klimadecken werden unter anderem in Hotels wie dem Aktivhotel Inselsberg oder dem Biohotel Eggensberger eingesetzt. Nach Angaben des Unternehmens Argillatherm lassen sich durch den Verzicht auf komplexe Lüftungstechnik und wartungsintensive Anlagen Energieverbräuche um etwa 40 % reduzieren. Gleichzeitig wird zusätzliche Nutzfläche frei, da groß dimensionierte Lüftungskanäle entfallen.

Weitere Informationen können per E-Mail an Argillatherm angefordert werden.

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