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Estrichziegel zur Trockenverlegung bei Sanierungsprojekten

(06.08.2026) Mit seinem keramischen Estrichziegel bietet Leipfinger-Bader eine Lösung für die denkmalgerechte Sanierung von Böden im Bestand. Das System kombiniert die Eigenschaften eines traditionellen Naturmaterials mit modernen Anforderungen an Bauphysik, Belastbarkeit und Flexibilität.

Besonders in historischen Gebäuden kann der Estrichziegel eine Alternative zu herkömmlichen Nassestrichen darstellen. Die geringe Aufbauhöhe, die trockene Verlegung sowie die Möglichkeit eines späteren Rückbaus ermöglichen einen schonenden Umgang mit der vorhandenen Bausubstanz.

Der keramische Estrichziegel von Leipfinger-Bader eignet sich in denkmalgeschützten Gebäuden als Ersatz für Nassestrich. (Foto: buero-magma.com, Martin Schachenhofer) 

Robust, belastbar und feuchteresistent

Der Estrichziegel wird aus ausgewählten Westerwälder Tonen gefertigt und bei hohen Temperaturen gebrannt. Dadurch entsteht ein dichter keramischer Baustoff mit hoher Druckfestigkeit und Belastbarkeit. Gleichzeitig zeichnet sich das Material durch seine Feuchteresistenz aus: Aufgrund seiner gesinterten Struktur quillt oder verzieht sich die Keramik auch bei Feuchtigkeitseinwirkung nicht. Damit eignet sich das System besonders für Altbauten und Bereiche mit erhöhten Feuchtebelastungen.

Trockene und reversible Verlegung

Die Verlegung erfolgt schwimmend im Nut-und-Feder-System. Da keine feste Verbindung mit dem Untergrund erforderlich ist, bleibt die historische Bausubstanz unangetastet. Der Trockenestrich kann bei Bedarf wieder rückgebaut werden. Mit einer Materialstärke von lediglich 18 mm eignet sich das System auch für Gebäude mit begrenzten Aufbauhöhen. Bereits nach 24 h sei die Fläche begehbar, nach 48 h voll belastbar.

Die Verlegung erfolgt schwimmend und trocken. (Foto: Jupiter Heating Systems) 

Flexible Gestaltungsmöglichkeiten

Im Format 300 x 900 mm dient der Estrichziegel als Lastverteilschicht unter unterschiedlichen Oberbelägen wie Fliesen, Parkett, Designböden oder Teppich. Darüber hinaus kann die charakteristische rote Oberfläche auch als sichtbarer Bodenbelag eingesetzt werden. Ergänzend stehen Designvarianten in Holz-, Marmor- oder Betonoptik zur Verfügung.

Geeignet für moderne Heizsysteme

Dank seiner hohen Wärmeleitfähigkeit lässt sich der keramische Estrichziegel mit Fußbodenheizungen kombinieren. Ebenso eignet er sich für den Einsatz mit dem Heizpapier von Leipfinger-Bader, das mit einer Aufbauhöhe von lediglich 0,5 mm besonders flach ausgeführt ist. Dadurch können auch in Bestandsgebäuden moderne Flächenheizsysteme integriert werden.

Weitere Informationen können per E-Mail an Leipfinger-Bader angefordert werden.

 

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