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Erfolgreicher Abschluss des Pilotprojekts zur Wiederverwertung alter Fenster

(23.09.2026) Ein Pilotprojekt der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaft (ZHAW) hat in Zusammenarbeit mit Glas Trösch die Machbarkeit der Wiederverwertung ausgesonderter Fenster bewiesen und somit wichtige Erkenntnisse für eine geschlossenen Recyclingkette geliefert.

Im Pilotprojekt „Windows of Opportunities” wurden alte Fenster für die Rückführung in den Materialkreislauf vorbereitet. (Bild: Institut Konstruktives Entwerfen, ZHAW) 

Aus 375 Fenstern werden mehrere Tonnen Rohstoff

Unter dem Projektnamen „Windows of Opportunities” startete Mitte 2025 der Rückbau von insgesamt 375 Fensterflügeln aus einem Wohnhaus in Winterthur. Die demontierten Elemente wurden zu einem nahe gelegenen Glas Trösch-Betrieb gebracht, wo Monteure die Isolierverglasung von den PVC-Rahmen, die ebenfalls recycelt wurden, trennten.

Die Trennung von Glas und Rahmen erfolgte in einem Betrieb von Glas Trösch. (Bild: Institut Konstruktives Entwerfen, ZHAW) 

Ein spezialisiertes Unternehmen zerkleinerte und reinigte die Glasscherben und bestätigte deren Eignung für die Floatglasproduktion, woraufhin mehr als 2,6 Tonnen Recyclingglas in einem nahe gelegenen Floatglas-Werk von Glas Trösch eingeschmolzen werden konnten und dadurch 1,33 Tonnen CO₂e eingespart wurden.

Bild links: Die demontierten Isolierglaseinheiten wurden von einem Recyclingunternehmen weiterverarbeitet (Foto: Institut Konstruktives Entwerfen, ZHAW)
Bild rechts: Die geschredderten Flachglasscherben konnten dem Schmelzprozess wieder zugeführt werden (Foto: Glas Trösch).
 

Das Pilotprojekt dokumentiert erstmals in der Schweiz die gesamte Recyclingkette von Post-Consumer-Isoliergläsern bis zu ihrer Wiederzuführung in die Floatglasproduktion. Da viele Schritte manuell erfolgten und entsprechend zeitaufwendig waren, besteht großes Potenzial, die Verwertungskette weiter zu optimieren.

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