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Velux stellt neue Vakuum-Isolierglas-Technologie vor

(24.09.2026) Die neue Velux Vakuum-Isolierglas‑Technologie soll die Leistungsfähigkeit von Dachfenstern erheblich verbessern und gleichzeitig eine hohe Wärme- und Schalldämmleistung bei einem reduzierten CO₂-Fußabdruck bieten.

Welchen Unterschied der Einsatz der neuen Verglasung bedeutet, zeigt ein Vergleich der Scheibenstärke: Sie beträgt bei alleiniger Vakuum-Verglasung (r:) nur 11,5 mm, während es bei einer Standard-Doppelverglasung (Mitte) 26,4 mm und einer Standard-Dreifachverglasung mit vergleichbarem Wärmedämmwert (l.) 38 mm sind. (Bild: Velux) 

Entwickelt wurde die Produktinnovation speziell für Dachfenster in Partnerschaft mit Guardian Glass. Dabei wird der Raum zwischen zwei Glasscheiben durch ein Vakuum ersetzt, wodurch die Wärmeübertragung reduziert wird. Dies ermöglicht eine dünnere und leichtere Konstruktion als bei einer Standard-Dreifachverglasung bei gleicher Wärmedämmleistung. Optisch unterscheidet es sich durch ein dezentes Punktmuster, das durch den Einsatz winzig kleiner Abstandshalter zwischen den Scheiben entsteht und den Ausblick nicht einschränkt.

In der Nahaufnahme der reinen Vakuum-Verglasung ist das dezente Punktmuster zu erkennen, dass durch den Einsatz winzig kleiner Abstandshalter zwischen den Scheiben entsteht, den Ausblick aber nicht einschränkt. (Bild: Velux) 

Velux setzt die Vakuum-Isolierglas‑Technologie zunächst in zwei Ausführungen ein: Einerseits als reine Vakuumverglasung, andererseits als hybride Lösung.

Reine Vakuum-Verglasung

Die reine Vakuum-Doppelverglasung erreicht eine Wärmedämmung auf Dreifachverglasungsniveau. Im Vergleich zu einer Standard-Dreifachverglasung ist sie je nach Fensterkonstruktion 1,5 bis 5 kg leichter und reduziert den CO₂-Fußabdruck der Isolierglaseinheit um rund 30 %. Dabei kann ein Fenster mit dieser Verglasung einen Wärmedämmwert von Uw= 1,0 W/(m²K) erzielen.

Das Punktmuster ist aus dieser Entfernung bei der reinen Vakuum-Verglasung von Velux schon nicht mehr zu erkennen. Nur die Absaugöffnung oben rechts und der im Scheibenzwischenraum platzierte Getter oben links sind zu sehen. Letzterer ist für die Bindung von Restgasen notwendig, um das Vakuum langfristig aufrechtzuerhalten. (Bild: Velux) 

Mit nur 11,5 mm ist die neue Verglasung deutlich dünner als eine Standard-Doppelverglasung (26,4 mm) oder eine vergleichbar dämmende Dreifachverglasung (38 mm).

Vakuum-Hybrid Verglasung

Die Vakuum-Hybrid-Lösung kombiniert eine Doppelverglasung mit Vakuumschicht und eine dritte, durch eine Gasfüllung getrennte Scheibe zu einer Dreifachverglasung. Dadurch erreichen Fenster mit dieser Verglasung einen Wärmedämmwert von Uw= 0,83 W/(m²K) und ein Schalldämmwert von 38 dB.

Bei der Ausführung als Vakuum‑Hybrid‑Lösung handelt es sich um Dreifachverglasung. Dabei kombiniert Velux die Doppelverglasung mit Vakuumschicht mit einer dritten Scheibe, die durch eine Gasfüllung von der angrenzenden Scheibe getrennt ist. (Bild: Velux) 

Gleichzeitig reduziert sich der CO₂-Ausstoß gegenüber einem vergleichbaren Dachfenster mit der bisher leistungsstärksten Velux Verglasung Energie Wärmedämmung um 5 % für das gesamte Fenster und um 12 % bei alleiniger Betrachtung der Scheiben. Ein Zeitpunkt für die Markteinführung in Deutschland steht noch nicht fest. Laut Unternehmensangaben ist die Einführung in allen europäischen Märkten, einschließlich Deutschland, vorgesehen.

Weitere Informationen können per E-Mail an Velux Deutschland angefordert werden.

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