FutureHeat-System von Schräder im Pilottest
(13.10.2026) In der All-in-One-Lösung FutureHeat bündelt Schräder katalytische Nachverbrennung, Staubabscheidung und Abgaswärmerückgewinnung. Eine Pilotanlage mit einem BRULA-Grundofen soll zeigen, welche Effizienzgewinne und Energieeinsparungen sich mit dem Konzept erzielen lassen.
Ergebnisse der Pilotanlage
Nach Angaben von Schräder wurden in der vergangenen Heizperiode mit der Anlage folgende Ergebnisse erzielt:
- Der Wirkungsgrad erhöhte sich um rund 22 %.
- Der TurbuFlexS-Abgaswärmetauscher (AWT) stellte für den Pufferspeicher rund 5,1 kW Wärme aus dem Abgas bereit.
- Bei einer Abgastemperatur von maximal etwa 300 °C am Eintritt in den AWT wurden in der Spitze bis zu 6,7 kW Wasserleistung gemessen.
- Durch die niedrigere Abgastemperatur und die optimierte Verbrennung wurde der Brennstoff besser ausgenutzt.
- Die Schadstoffemissionen gehen zurück.
Funktionsweise von FutureHeat
Im BRULA-Grundofen wurde das FutureHeat-System oberhalb des Abgasstutzens installiert. Die Katalysatoren bilden dabei die erste Station im Abgasweg. Bereits ab etwa 60 °C beginnt die katalytische Nachverbrennung. Nach den Ergebnissen der Katalysatorprüfung durch die RRF-Feuerstättenprüfstelle reduziert das Verfahren Staub und Ruß um bis zu 20 % sowie flüchtige organische Verbindungen (VOCs) um bis zu 70 %. Im Nennbetrieb sinkt die Kohlenmonoxidmenge um rund 60 %.
Durch die katalytische Verbrennung steigt die Abgastemperatur um bis zu 70 K. Der nachgeschaltete Wärmetauscher kann dadurch zusätzliche Energie aus dem Abgas gewinnen. Nach der Abkühlung strömt das Abgas weiter zum elektrostatischen Abscheider. Dieser arbeitet bei niedrigeren Temperaturen besonders wirksam. Für das FutureHeat-System wurde aktuell eine Feinstaubreduktion von rund 80 % gemessen. Zum Einsatz kamen marktübliche, geprüfte Messgeräte.
Rahmenbedingungen für den Einbau
Das FutureHeat-Konzept eignet sich für Grundöfen, Kachelöfen, Speicheröfen, Heizkamine und weitere Feuerstätten. Das System ist für Abgasrohre mit Durchmessern von 150 bis 200 mm ausgelegt und kann sowohl in Neuanlagen als auch im Bestand oder beim Austausch von Heizeinsätzen integriert werden.
Ergänzend wurde eine BRULA-Abbrandregelung eingesetzt. Auch die Kombination mit Nachheizzügen ist möglich. Die einzelnen Bauteile von Schräder verfügen über die erforderlichen DIBt-Zulassungen.
Projektpartner
- BRULA GmbH, Durach
- DM-Design, Wahlrod
- Konstruktion Abgaswärmetauschersysteme, Dortmund
- Schräder Abgastechnologie, Kamen
- Thiehoff Kamin- & Schonsteinbau, Reken
Weitere Informationen können per E-Mail an Schräder Abgastechnologie angefordert werden.
siehe auch für zusätzliche Informationen:
- Schräder Abgastechnologie, Kamen
- BRULA GmbH
- Konstruktion Abgaswärmetauschersysteme, Dortmund (TurboFlex)
- Thiehoff Kamin- & Schonsteinbau
ausgewählte weitere Meldungen:
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siehe zudem:
- Heizung und Abgasanlage bei Baulinks

