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Auftragserteilung aus Konjunkturpaketen ebbt ab

(18.7.2010) Bauunternehmen konnten auch im Juni ihre Produktion saisontypisch steigern. Die Geschäftslage hat sich insbesondere im Wohnungsbau wie auch im Wirtschaftsbau verbessert - das ergab die monatliche Konjunkturumfrage des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes (ZDB) unter seinen Mitgliedsbetrieben.

Im Wohnungsbau ist auch die Nachfrage nach Bauleistungen im Trend gestiegen. Während sich im Wirtschaftsbau die leicht steigende Tendenz ausgehend von einem niedrigen Niveau fortsetzt, geht im öffentlichen Bau (Hoch- und Tiefbau) die Nachfrage zurück. Dies deutet wohl darauf hin, dass der Zustrom an Aufträgen aus den Konjunkturprogrammen abebbt. Der derzeitigen Bautätigkeit tut das jedoch noch keinen Abbruch.

Die Bautätigkeit ist in allen Sparten gestiegen, dies markant im Wohnungsbau und im Straßen- und Tiefbau. Die Beschäftigung hat damit weiter zugenommen.

Die gestiegene Bautätigkeit einerseits und nachlassende Zustrom der Aufträge im öffentlichen Bau schlagen sich in sinkenden Auftragsbeständen nieder. In den alten Ländern sank die Reichweite der Bestände im Hochbau von 2,7 Monaten auf 2,3 Monate, im Tiefbau von 2,2 Monaten auf 1,8 Monate.

Die Geräteauslastung stieg dank der ausgeweiteten Bautätigkeit leicht über das Niveau des Vormonats.

Die kurzfristigen Erwartungen sind für die nächsten drei Monate zur Geschäfts-, Auftrags- und Preisentwicklung insgesamt gleichbleibend. Für die Geschäfts- und Auftragsentwicklung überwiegen zunehmende Beurteilungen die abnehmenden. Die Preiserwartungen sind hingegen eher abnehmend.

Der Facharbeitermangel bereitet besonders in den alten Ländern Sorge und führt zu Baubehinderungen. Zahlungsverzögerungen der Auftraggeber haben ebenfalls für Behinderungen gesorgt.

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