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LBS: Immobiliennachfrage zieht in Deutschland weiter an

(22.8.2010) Günstige Preise und Zinsen sowie die Förderung durch "Wohn-Riester" haben im ersten Halbjahr 2010 nach Auskunft der LBS-Immobiliengesellschaften (LBS-I) für eine lebhafte Wohnungsnachfrage gesorgt. Wie die größte Maklergruppe Deutschlands berichtet, stieg ihr Vermittlungsergebnis im ersten Halbjahr 2010 auf knapp 15.000 Objekte (plus 9 Prozent) mit einem Volumen von 2,15 Milliarden Euro (plus 17 Prozent). "Der größte Anteil entfällt auf preisgünstige gebrauchte Eigenheime und Eigentumswohnungen", erläuterte LBS-Verbandsdirektor Hartwig Hamm. "Doch auch die Neubaunachfrage kommt endlich wieder in Schwung."

Die Ergebnisse der ersten sechs Monate bestätigen nach Herrn Hamms Worten, dass die Interessenten zurzeit vor allem von einem breiten Angebot preisgünstiger Gebrauchtobjekte profitieren. Neun von zehn der von den LBS-I vermittelten Eigenheime und Eigentumswohnungen seien Bestandsimmobilien. Wie im Vorjahreszeitraum hätten dabei gebrauchte Eigenheime im Durchschnitt rund 150.000 Euro gekostet, neugebaute dagegen mit 248.500 Euro fast 100.000 Euro mehr. "Trotzdem wurden über 30 Prozent mehr neue Eigenfamilienhäuser über die LBS-I gekauft", so Hamm. Der gleichzeitige Anstieg der Vermittlungszahlen bei Neubau-Eigentumswohnungen und auch bei Baugrundstücken zeige, dass die Talsohle beim Wohnungsbau jetzt offenbar verlassen werde.

Bei Eigentumswohnungen ist laut LBS der Kostenvorteil von Gebrauchtimmobilien gegenüber Neubauten mit über 50 Prozent noch höher. In beiden Teilbereichen seien die Objekte 2010 im Durchschnitt aber mit 92.700 bzw. 196.800 Euro um rund 7 Prozent teurer gewesen als im Vorjahreszeitraum. Für den LBS-Sprecher zeigt dies, dass sich die Nachfrage jetzt noch stärker auf die Regionen konzentriert, in denen das Angebot bereits wieder knapper und teurer werde.

Die Immobilienvermittler von LBS und Sparkassen sehen zurzeit ausgezeichnete Kaufbedingungen für Wohneigentumsinteressenten. Denn die günstigen Immobilienpreise seien momentan mit noch extrem vorteilhaften Zinskonditionen zu finanzieren. "Selbst wenn man bei Gebrauchtimmobilien den Modernisierungsaufwand berücksichtigt, sind die monatlichen Belastungen in den meisten Fällen kaum teurer als die Mieten für vergleichbare Wohnungen", so Hamm. Hinzu komme, dass die Wohn-Riester-Förderung für viele Bauherren und Käufer eine spürbare zusätzliche Entlastung bedeute. "Das ist nicht nur gut für Familien, sondern auch für Singles: mit guten Einkommen können sie über Jahrzehnte einen Steuervorteil von bis zu 1.000 Euro pro Jahr realisieren."

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