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ifo Geschäftsklimaindex: Die deutsche Wirtschaft tritt auf die Euphoriebremse

(22.2.2018) Die sehr gute Stimmung in den Chefetagen hat einen deutlichen Dämpfer erhalten: Der ifo Geschäftsklimaindex ist im Februar auf 115,4 Punkte abgesackt - nach 117,6 im Januar. Die Unternehmer waren weniger zufrieden mit ihrer aktuellen Geschäftslage, dennoch war der Wert der zweithöchste seit 1991. Dies lässt ein Wirtschaftswachstum im ersten Quartal von 0,7% erwarten. Auch nahmen die Unternehmer den optimistischen Ausblick auf die kommenden Monate merklich zurück.

Auch im Bauhauptgewerbe ist der Geschäftsklimaindex gesunken, was auf deutlich niedrigere Erwartungen zurückzuführen ist. Die Lage der Baufirmen hat sich hingegen auf ein neues Rekordhoch verbessert.

Im Verarbeitenden Gewerbe ist der Index nach dem Rekord im Vormonat wieder deutlich gesunken: Die Unternehmer beurteilten die aktuelle Lage auf sehr hohem Niveau etwas weniger gut und korrigierten auch die Erwartungen nach unten. Die Nachfrage verlor etwas an Schwung. Die Industriefirmen beurteilten auch den Auftragsbestand etwas weniger gut.

Sowohl im Groß- als auch im Einzelhandel hat sich das Geschäftsklima verschlechtert. Die Einschätzungen zur Lage und die Erwartungen wurden in beiden Handelssparten zurückgenommen. Im Einzelhandel fiel der Rückgang stärker aus als im Großhandel.

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