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Häuserpreisindex: 9,4% teurere Wohnimmobilien im 1. Quartal 2021 gegenüber Vorjahresquartal

(27.6.2021) Die Preise für Wohnimmobilien lagen in Deutschland im 1. Quartal 2021 durchschnittlich 9,4% höher als im 1. Quartal 2020. Wie das Statistische Bundesamt weiter mitgeteilt hat, war diese Preisentwicklung sowohl in Städten als auch in ländlichen Regionen zu beobachten. Besonders deutlich stiegen die Preise für ...

  • Wohnungen in Großstädten über 100.000 Einwohner mit +11,3% und
  • Wohnungen in den sieben größten Metropolen (Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt, Stuttgart und Düsseldorf) mit +11,1% sowie für
  • Ein- und Zweifamilienhäuser in dünn besiedelten ländlichen Kreisen (+11,3%).

Allerdings sind die Nebenkosten für Käufer einer Immobilie aufgrund des am 23.12.2020 in Kraft getretenen Gesetzes zur Verteilung der Maklerkosten um 0,3% gegenüber dem Vorjahresquartal gesunken: Während die Maklercourtage zwischen dem 4. Quartal 2019 und dem 4. Quartal 2020 noch deutlich angestiegen waren (+7,9%), sanken sie zum 1. Quartal 2021 um 6,5% gegenüber dem Vorquartal. Neben den Kosten für die Maklercourtage berücksichtigt der Preisindex für Erwerbsnebenkosten, der Teil des Preisindex für selbst genutztes Wohneigentum ist, Grunderwerbsteuer und Notargebühren.

Mit den Ergebnissen des aktuellen Quartals werden die Ergebnisse des Vorquartals für den Häuserpreisindex regelmäßig revidiert. Zudem erfolgt mit der ersten Veröffentlichung für das erste Quartal eines Jahres eine Revision des Vorjahres. Diese Revisionen werden durchgeführt, um nachträgliche Meldungen von Transaktionsdaten noch berücksichtigen zu können. Für den bundesweiten Häuserpreisindex im Jahr 2020 ergibt sich eine Revisionsdifferenz von 0,5 Prozentpunkten bezogen auf die Veränderungsrate zum Vorjahr (vorläufiger Wert: +7,3 %, revidierter Wert +7,8 %).

siehe auch für zusätzliche Informationen:

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