Schöck Isokorb T S ermöglicht nachträglichen Balkonanschluss
(09.09.2026) Bei einem modularen Wohnungsbauprojekt in Berlin-Neukölln sind 133 Wohneinheiten mit frei auskragenden Balkonen ausgestattet. Für deren Anschluss an das Gebäude kommt Schöck Isokorb T S als tragendes Wärmedämmelement zum Einsatz und ergänzt die schnelle, wirtschaftliche Modulbauweise.
Das achtgeschossige Gebäude am Dröpkeweg ergänzt als Nachverdichtung die bestehende Wohnbebauung. Es bietet auf sieben Etagen seniorengerechte Ein- bis Drei-Zimmer-Appartements. Neben Kellerräumen und Tiefgarage im Untergeschoss sind für die Erdgeschossflächen ein Wohncafé und Kleingewerbe vorgesehen. Die ruhige Lage in Buckow mit Blick ins Grüne sowie altersübergreifende Spiel- und Aufenthaltsflächen schaffen hohe Wohnqualität.
Bauherrin ist die landeseigene Berlinovo Immobilien Gesellschaft mbH. Den Auftrag erhielt die Deutsche Modulhaus Fabrik aus Uehlfeld, ein Unternehmen der Lechner Group. Die Stahlbetonmodule entstanden bei H + L Beton Baustoffwerke. Auf Basis serieller Grundrisse wurden die vollständig ausgestatteten Raummodule, vom Bad bis zur Küche, mit Sanitär-, Heizungs- und Elektroinstallationen im Werk vorgefertigt. Der Vorfertigungsgrad lag bei über 90 %.
Anspruchsvolle Anschlusssituation
Die Modulbauweise spart Zeit und Kosten. Daher sollte auch der Anschluss der nachträglich montierten Stahlbalkone möglichst effizient erfolgen. Laut Lisa Rudolf, Teamleiterin der Planungsabteilung, bestand die Herausforderung darin, dass die Bodenplatten der Module nur 12 cm dick seien. Standardlösungen für Balkonanschlüsse benötigten jedoch 16 cm. Zusätzlich habe die zweilagige Bewehrung der Modulböden die Lösungsfindung erschwert.
Vorteil des modularen Aufbaus
Schöck Isokorb T S ist ein tragendes Wärmedämmelement für frei auskragende Stahlkonstruktionen mit Anschluss an Stahlbauteile und eignet sich auch für die nachträgliche Montage.
Für die spezifischen Anforderungen des Projekts am Dröpkeweg entwickelten Schöck Anwendungstechniker, der Stahlbauer und das Fertigteilwerk gemeinsam eine Lösung. Grundlage waren ein Musterbalkon sowie mehrere Testläufe im Werk. Die gestapelten Raummodule stellten eine besondere Herausforderung dar. Da die Deckenplatte gegenüber der Bodenplatte des darüberliegenden Moduls zurückversetzt ist, wurde ein spezielles Adapterstück entwickelt. So konnte die 26 cm starke Plattenzone einschließlich Fuge für den Einbau von Schöck Isokorb T S genutzt werden. Als vorteilhaft erwies sich der modulare Aufbau des Elements mit den Modulen S-N und S-V zur Übertragung von Druck- und Querkräften. Dadurch können die Schnittkräfte am Anschluss des Kragarms sowohl über den Modulboden als auch über die Moduldecke aufgenommen werden.
Bautafel
- Objekt: Dröpkeweg 13, 15 Berlin
- Bauzeit: 2024 – 2026
- Bruttogeschossfläche: 9.555 m2
- Bauherr: Berlinovo Immobilien Gesellschaft mbH, 10785 Berlin
- Bauunternehmen / Generalübernehmer: Lechner Group Berlin, DMF Deutsche Modulhaus Fabrik GmbH, 91486 Uehlfeld
- Ausführungsarchitektur: Wentz Planungsgesellschaft mbH & Co. KG, 60598 Frankfurt
- Metallbau: Metallbauunternehmen Steffen Junker, 63877 Sailauf
Weitere Informationen können per E-Mail an Schöck angefordert werden.
siehe auch für zusätzliche Informationen:
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siehe zudem:
- Balkonbau, Fassaden-Magazin, Baulinks
- Literatur / Bücher über Balkonbau, Baubuch / Amazon.de



