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Acht Jahre Glasboden im täglichen Einsatz als Sportboden mit flexibler LED-Linierung

(31.1.2018) Der GlassFloor, ein Glasboden für Sportstätten, reklamiert im Vergleich zu konventionellen Sportböden eine Reihe von Vorteilen für sich. Ob das berechtigt ist, kann vielleicht Sebastian Ziegler beantworten. Er ist Schulleiter der Schule Schloss Stein in der Nähe des Chiemsees (siehe Google-Maps). Dort wurde vor acht Jahren der erste ASB-Glasboden installiert.

alle Fotos © ASB Glassfloor 

Das bayrische Internat wurde 1948 gegründet und hat sich seitdem zu einem der führenden Internate in der Region entwickelt. Seit 1997 werden die Geschicke der Schule von Sebastian Ziegler gelenkt. Für den Schulleiter ist Sport ein wichtiger Bestandteil der schulischen Bildung: „Wir sind eine Internatsschule“, berichtet er. „Wir haben also nicht nur am Nachmittag Sportbetrieb, sondern auch abends und am Wochenende.“ Die Schüler leben direkt auf dem Schlossgelände in kleinen Gruppen.

Ein Ex-Schüler der Schule Schloss Stein ist Christof Babinsky, Sohn von ASB-Gründer Horst Babinsky, der heute als Geschäftsführer von ASB GlassFloor tätig ist. Sebastian Ziegler kann sich noch gut daran erinnern, wie Christof Babinsky nach Abschluss seiner Schullaufbahn auf ihn zukam: „Er fragte mich, ob ich wüsste, was er mache, und wie es wäre, wenn wir die Glastechnik, die ASB bisher im Squash-Sport anwendeten, in der Sporthalle installierten. Ich war sofort Feuer und Flamme.“ Sebastian Ziegler es reizvoll, dass es sich um eine komplett neue Technik handelte, die erstmals in seiner Schule ausprobiert werden sollte.

Weltpremiere für eine Sportboden-Innovation

2009 wurde der erste Glasboden in der Sporthalle installiert. Schon in der Theorie wartet der Boden mit einer Reihe von Vorteilen auf: Er ist demnach beständiger, haltbarer, hygienischer, elastischer und flexibler als Kunststoff- oder Parkettböden. Und er bietet die Möglichkeit, mittels LED die Linierung zwischen den Spielfeldern unterschiedlicher Sportarten zu wechseln - per Touchscreen. Doch wie sieht es in der Realität aus? Hält der ASB-Sportboden seine Versprechen?

„Ich bin auf allen Ebenen total happy“, sagt Sebastian Ziegler. „Das hat mehrere Gründe: Die Sportlehrer und aktiven Sportler sind begeistert, dass es dank LED-Beleuchtung kein Linienchaos mehr gibt. Außerdem sind die Federung sowie die Rutschfestigkeit mindestens genauso gut wie bei einem klassischen Holzschwingboden. Die Konstruktion hält, was sie verspricht: Die Erschütterung wird durch sie wirklich abgeleitet. Der zweite Grund ist: Die Wahrnehmung der Schule weltweit nimmt zu. Spreche ich mit Familien aus Shanghai, die sich bei uns an der Schule bewerben, ist die erste Frage, die kommt: ‚Sind Sie nicht die Schule mit dem Glasboden?‘ Das ist schon beeindruckend.“

Beeindruckend seien auch die visuellen Möglichkeiten des Glasbodens. Es gebe immer wieder Anfragen von unterschiedlichster Seite, erzählt Sebastian Ziegler. „Aktuell wurde ein Musikvideo im Dunkeln gedreht. Wir hatten auch schon verschiedene Showauftritte und Leistungssportler zu Gast.“

„Verschleiß gibt es nicht“

Während der acht Jahre Betriebszeit habe der ASB-Boden ausgesprochen gute Dienste geleistet - auch bezüglich der Bedienung. „Wir waren ja Versuchskaninchen, was dazu führte, dass am Anfang noch hier und da nachgebessert wurde - jetzt haben wir aber eine Technik, die einwandfrei funktioniert und einfach bzw. intuitiv zu bedienen ist.“

Instandhaltungskosten seien kaum angefallen. Gerade einmal zwei Glaspaneele mussten bislang ausgetauscht werden - und das sei Dank der Technik unkompliziert. Sein Alter sehe man dem Boden übrigens nicht an, betont Sebastian Ziegler: „Verschleiß gibt es nicht, der Glasboden hält intensivere Nutzung gut aus.“ Während ein Holzboden alle zehn Jahre abgeschliffen und neu lackiert sowie liniert werden muss, würden solche Maßnahmen beim ASB-Glasboden wegfallen.

Dass die höhere Anfangsinvestition mit diesen Vorteilen ausgeglichen wird, bestätigt der Schulleiter: „Das ist definitiv so. Der Boden lohnt sich.“ Zumal er noch einen weiteren positiven Effekt hat: Er mache Lust auf Sport: „Mir ist fast jedes Mittel recht, um eine zusätzliche Motivation für Sport zu schaffen.“

Weitere Informationen zu GlassFloor können per E-Mail an ASB Systembau angefordert werden.

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