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Von Gaskaminen geht in der Regel keine Kohlenmonoxid-Gefahr aus


  

(17.2.2019) Vom 18. bis 24. Februar findet unter dem Label „CO-macht-KO“ die Aktionswoche zum Schutz vor Kohlenmonoxid statt - siehe Beitrag vom 10.2. Angesichts dessen haben wir den Fachjournalisten und Schornsteinfegermeister Dieter Last gefragt, ob auch von ordnungsgemäß installierten Gaskaminen die Gefahr einer Kohlenmonoxid-Vergiftung ausgehen kann - seine Antwort:

„In Zeiten der Kohlenmonoxid-(CO-) und Feinstaub-Diskussion bieten sich moderne Gaskamine als stilvolle Alternative zum offenen Holzbrand geradezu an. Die Gasgeräte qualitätsbewusster Hersteller werden zum Aufstellungsraum hin durchweg geschlossen angeboten. Die Zuluftführung erfolgt in der Regel von außen und die Abgasführung mündet sicher über Dach (meistens über zertifizierte Luft-Abgas-Systeme). Darüber hinaus achtet das Schornsteinfegerhandwerk bei der Abnahme dieser Anlagen streng auf die Einhaltung der Grenzwerte und die sichere Betriebsweise. Von daher sollte von einem ordnungsgemäß installierten Gaskamin keine Gefahr ausgehen.“

Bilder aus den Beitrag „Weltweit erster Gaskamin dank „Natural Spark Generator“ mit Funkenflug“ vom 6.7.2017

Zur Erinnerung: Gaskamine erfreuen sich als Alternative zum sichtbaren Scheitholzfeuer zunehmend großer Beliebtheit. Speziell in öffentlichen Bereichen, Spa- und Saunazonen sowie im Hotel- und Gaststättengewerbe finden sich immer häufiger derartige Feuerstätten. Das Flammenbild kommt dem eines Holzfeuers sehr nahe, und die üblichen Arbeiten zur Brennstoffauflage sowie die Reinigung und Entaschung entfallen.

siehe auch für zusätzliche Informationen:

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