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Holzzement statt Beton: Overtec steigert Nutzfläche

(16.3.2026) Mit seinen einschaligen Holzzementplatten will Overtec zeigen, wie sich architektonische Flächen im Neubau effizienter nutzen und gleichzeitig Wartungsaufwand sowie CO₂-Emissionen reduzieren lassen. Die Sichtbrüstungen und Attiken aus Holzfaser-Zement-Verbund sollen Wirtschaftlichkeit, Nachhaltigkeit und Montagefreundlichkeit vereinen.

Mit den neuen, witterungsbeständigen Holzzementplatten für Sichtbrüstungen und Attiken lassen sich Nutzflächen maximieren. (Bild: Overtec Deutschland GmbH) 

Kreislauffähige Materialien

Die einschaligen, 40 mm starken Holzfaserplatten bestehen aus einem Verbund von Holzfasern und Zement. Durch diese Materialkombination sind sie sowohl resistent gegen Verwitterung als auch nachhaltig und kreislauffähig. Unter extremen Witterungsbedingungen zeigen die Platten keine Abnutzung. „Wir könnten mit dem Hochdruckreiniger stundenlang auf unseren Platten herumkärchern. Abrieb oder andere Schäden entstehen einfach nicht”, so Sebastian Hilscher, Geschäftsführer der Overtec GmbH.

Unter extremen Witterungsbedingungen zeigen die Platten keine Abnutzung. (Bild: Overtec Deutschland GmbH) 

Mehr Fläche durch schlanke Konstruktion

Ein wesentlicher Vorteil des Systems liegt in der geringen Bauteildicke: Bauträger können mit Overtec bis zu 35 cm zusätzliche Terrassenfläche pro laufendem Meter Hauswand gewinnen. Bei einer typischen Loggia mit 5 × 1,5 m ergeben sich so rund 1,75 m² mehr Nutzfläche – ein Plus von über 20 %.

Durch den Materialmix des Zements mit Holzfasern, beschränkt Overtec laut eigener Aussage den Zementeinsatz auf knapp unter 25 %. (Bild: Overtec Deutschland GmbH) 

Montagefreundlich und wetterunabhängig

Neben der Flächenoptimierung verfolgt Overtec auch das Ziel, den Fachkräftemangel auf Baustellen abzufedern. 60 bis 70 % der Arbeitsschritte werden im Werk ausgeführt, wodurch die Montagezeiten auf der Baustelle sinken. Für die Montage der Elemente genügen wenige Werkzeuge – ein Akkuschrauber und ein Gummihammer. Auch die Montageanleitungen sind visuell aufgebaut: „Das Arbeiten mit unseren Attika- und Brüstungsplatten ist so einfach, dass Arbeiter im Ikea-Verfahren loslegen können”, so Sebastian Hilscher.

Für die Montage der Elemente genügen wenige Werkzeuge – ein Akkuschrauber und ein Gummihammer. (Bild: Overtec Deutschland GmbH) 

Nachhaltigkeit und Zirkularität im Fokus

Durch den reduzierten Zementanteil – unter 25 % im Vergleich zur Betonbauweise – sinken die Emissionen beim Bau. Laut Environmental Product Declaration (EPD) sparen die Overtec-Elemente bis zu 63 % CO₂ ein. Zudem ermöglicht die verschraubte Befestigung eine spätere Demontage und Wiederverwendung der Platten. „Overtec wird nach Ende des Lebenszyklus’ des Gebäudes abmontiert und an anderer Stelle wiederverwendet. Das ist Nachhaltigkeit zu Ende gedacht”, so Sebastian Hilscher.

Weitere Informationen können per E-Mail an Overtec angefordert werden.

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