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Elsner baut Eigenversorgung mit Photovoltaik und Batteriespeichern aus

(13.07.2026) Die Elsner Elektronik GmbH hat die eigene Energieversorgung am Unternehmensstandort in Ostelsheim in mehreren Ausbaustufen weiterentwickelt. Seit der Inbetriebnahme der ersten Photovoltaikanlage im Jahr 2019 wurden sowohl die PV-Leistung als auch die Speicherkapazität kontinuierlich erhöht. Aktuell verfügt das Unternehmen über eine installierte Photovoltaikleistung von 176 kWp und Batteriespeicher mit einer Gesamtkapazität von 407,4 kWh.

Die Dachflächen von Produktion und Hangar werden von Elsner Elektronik komplett für Photovoltaik genutzt. Der neue Batteriespeicher am Hangar und der bestehende im Gebäude arbeiten für eine optimale Verteilung zusammen. (Bild: Elsner Elektronik) 

Die Entwicklung erfolgte in mehreren Schritten:

  • 2019: Inbetriebnahme einer Photovoltaikanlage mit 98,5 kWp und eines Batteriespeichers mit 74,7 kWh.
  • 2021: Erweiterung der Speicherkapazität auf 149,4 kWh.
  • 2023: Ausbau der Photovoltaikanlage auf 144,4 kWp.
  • 2026: Erweiterung auf 176 kWp PV-Leistung und 407,4 kWh Speicherkapazität.

Der ursprünglich installierte Speicher mit 149,4 kWh bleibt vollständig inselbetriebsfähig und kann das Unternehmen bei einem Netzausfall unabhängig vom öffentlichen Stromnetz versorgen. Mit dem jüngsten Ausbau wurde zudem ein Energiemanagementsystem integriert. Dieses berücksichtigt unter anderem aktuelle Strompreise am Spotmarkt und steuert die Be- und Entladung der Batteriespeicher entsprechend. Ziel ist es, den Eigenverbrauch zu erhöhen und das öffentliche Stromnetz zu entlasten.

Nach Unternehmensangaben wurden seit der Inbetriebnahme der Anlage insgesamt 815,24 MWh Strom erzeugt. Im Jahr 2025 lag der Stromautarkiegrad bei 75 %. Da die jüngste Erweiterung erst seit Juni 2026 vollständig in Betrieb ist, rechnet das Unternehmen ab 2027 mit einem Autarkiegrad von mehr als 90 %.

Der erzeugte Solarstrom wird zunächst im Unternehmen selbst genutzt. Dazu zählt auch das Laden der Unternehmensflotte, die nach Angaben von Elsner Elektronik zu rund 90 % aus vollelektrischen oder teilelektrischen Fahrzeugen besteht. Überschüssige Energie wird zunächst gespeichert und erst anschließend ins öffentliche Netz eingespeist.

„Für uns bedeutet Energiewende nicht nur Strom zu erzeugen, sondern ihn auch sinnvoll zu nutzen", darüber ist sich die Geschäftsleitung des Familienunternehmens einig. „Jede Kilowattstunde, die direkt vor Ort verbraucht oder gespeichert werden kann, entlastet Netze, reduziert Verluste und erhöht die Versorgungssicherheit. Wir sind diesen Weg nicht aus einer Haltung heraus gegangen, sondern weil er sich rechnet – und das Jahre bevor Strompreise und Versorgungssicherheit es täglich in die Abendnachrichten geschafft haben.”

Sämtliche Investitionen seien ohne staatliche Förderprogramme oder Subventionen finanziert. Die Stromerzeugung erfolgt ausschließlich auf bestehenden Dachflächen. Zusätzliche Flächen mussten dafür weder versiegelt noch Naturflächen in Anspruch genommen werden.

Aus Sicht von Elsner Elektronik zeigt das Projekt, dass sich eine weitgehend autarke Energieversorgung durch die Kombination aus Photovoltaik, Batteriespeicherung und intelligentem Energiemanagement wirtschaftlich umsetzen lässt. Mit dem Ausbau im Jahr 2026 setzt das Unternehmen seinen Kurs fort, Energieeffizienz, Versorgungssicherheit und Ressourcenschonung miteinander zu verbinden.

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