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Sto-Stiftung gibt Projekte des DesignBuild-Wettbewerbs 2026 bekannt

(28.07.2026) Die Sto-Stiftung hat die geförderten Projekte des DesignBuild-Wettbewerbs 2026 bekannt gegeben. Insgesamt werden zwölf Vorhaben aus Deutschland, Österreich und Israel unterstützt. Dazu zählen zehn Bauprojekte sowie zwei Publikationsvorhaben, die sich mit gesellschaftlich relevanten Fragestellungen und neuen Ansätzen im Planen und Bauen befassen.

Professor Ralf Pasel (l.), Stiftungsrat Architektur bei der Sto-Stiftung, und Professor Peter Fattinger von der TU Wien. (Bild: Sto-Stiftung) 

Mit dem Wettbewerb richtet sich die Stiftung an junge Architektinnen und Architekten, Hochschulen und gemeinnützige Organisationen. Ziel ist es, praxisorientierte Bauprojekte zu fördern, bei denen ökologische, ökonomische und soziale Aspekte gleichermaßen berücksichtigt werden.

„Nicht nur die Rekordzahl an Teilnehmenden, sondern auch die Qualität der Beiträge freut uns sehr”, sagt Professor Ralf Pasel, Stiftungsrat Architektur bei der Sto-Stiftung, der die Einsendungen gemeinsam mit Professor Peter Fattinger von der TU Wien sichtete. „Die Fülle an guten Ideen machte uns die Entscheidung nicht leicht. Dennoch ist es uns gelungen, eine Auswahl zusammenzustellen, die Spannung und Innovation verspricht.”

Zehn Projekte in der Kategorie DesignBuild Project

Die ausgewählten Projekte befassen sich unter anderem mit der Umnutzung bestehender Gebäude, ressourcenschonendem Bauen, der Wiederverwendung von Materialien sowie sozialen und kulturellen Nutzungen.

So soll im Projekt Skin – Climate – Action auf Sizilien eine Bauruine zu einer öffentlich nutzbaren „Community Climate Oase” umgestaltet werden. Das Darmstädter Kulturkollektiv das Blumen e.V. entwickelt mit dem Projekt Saalbaustraße 37 einen Kultur- und Experimentierraum in einem leerstehenden Gebäude.

Weitere Vorhaben beschäftigen sich mit neuen Wohnformen (Villa Arzilla, Universität Stuttgart), der Umnutzung leerstehender Gebäude in Kassel, einem Kulturhaus in Tirol sowie dem zirkulären Bauen und der Wiederverwendung von Baustoffen (Das zweite Leben, Universität Siegen).

Hinzu kommen Projekte zum Einsatz regionaler Naturbaustoffe, biobasierten Bauen, der Nutzung recycelter Kunststoffe im Projekt Polydome 1.5 sowie die denkmalgerechte Restaurierung eines Fahrradschuppens des Architekten Sep Ruf in München.

Beim DesignBuild-Wettbewerb 2026 fördert die Sto-Stiftung zwölf vielversprechende Projekte in den Kategorien DesignBuild Project und DesignBuild Reflect. (Bild: pivopix - Christoph Große) 

Zwei Buchprojekte gefördert

In der Kategorie DesignBuild Reflect werden zwei Publikationsprojekte unterstützt. Das Buch Reflecting a Decade of Design-Build Practice in Diverse Communities in Israel von Michal Bleicher untersucht DesignBuild-Projekte in unterschiedlichen gesellschaftlichen Kontexten Israels und deren Potenzial für Dialog und Zusammenarbeit. Das Projekt Fragen an die Zeit von Jörg Gleiter nimmt den 100. Geburtstag von Oswald Mathias Ungers sowie den 60. Jahrestag der Architekturtheorie-Tagung von 1967 zum Anlass, aktuelle Herausforderungen wie Klimawandel, Künstliche Intelligenz, Ressourcenknappheit und gesellschaftliche Veränderungen aus architekturtheoretischer Perspektive zu diskutieren.

 

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