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525 neue Fenster für Studierendenwohnheim Golm 2

(25.09.2026) Das neue Wohnheim am Campus Golm bietet auf einer Nettogrundfläche von 14.500 m² insgesamt 423 Wohnplätze. Dazu gehören mehr als 200 Einzelapartments sowie verschiedene WG-Formate, darunter barrierefreie, rollstuhlgerechte und für Familien ausgelegte Wohnungen. Das Gebäude verfügt unter anderem über ein Blockheizkraftwerk, Wärmepumpen, eine Photovoltaikanlage und eine Grauwasseranlage. Regenwasser wird über ein Rückhaltebecken dosiert in das öffentliche Netz eingeleitet.

Beim Objekt Golm 2 kamen ein-, zwei- und dreiteilige Fenster als Pfosten-Riegel-Konstruktion mit absturzsichernder Isolierverglasung im Festteil und einer Absturzsicherung durch ein Unterlicht zum Einsatz. (Bild: VEKA / Reinhardt&Sommer) 

525 Fenster aus Softline 82 MD

Für das Gebäude fertigte und montierte die Schapler Fenster und Sonnenschutz GmbH aus Bernau bei Berlin insgesamt 525 Fenster aus VEKA Softline 82 MD. Die Fenster wurden als ein-, zwei- und dreiteilige Elemente beziehungsweise Pfosten-Riegel-Konstruktionen ausgeführt. Absturzsichernde Isolierverglasungen und Unterlichter übernehmen dabei Sicherheitsfunktionen. Bei den barrierefreien Wohnungen kamen aufgrund der niedrigeren Brüstungshöhen zusätzlich je zwei Absturzstangen von Abel Metallsysteme zum Einsatz.

Für die statische Planung nutzte Schapler die VEKA-Planungssoftware WinDoPlan. Bei größeren gekoppelten Elementen unterstützte zudem die VEKA-Technik. In Kombination mit Semco-Isoliergläsern und Winkhaus-Beschlägen erreichen die Fenster nach Angaben von VEKA einen Uw-Wert von 0,89 W/m²K.

Die Lage der Studierendenwohnheims ist von viel Grün geprägt. Der angrenzende Wildpark wurde in das Konzept miteinbezogen. (Bild: VEKA / Reinhardt&Sommer) 

Feinstruktur erzeugt Aluminium-Optik

Für die Außenansicht wurde die Dekorfolie VEKA Feinstruktur im Farbton Quarzgrau eingesetzt. Die fein strukturierte Oberfläche soll die Anmutung pulverbeschichteter Aluminiumfenster erzeugen. Schapler-Geschäftsführer Guido Böttcher erklärt: „Die äußerst robuste, kratzfeste Oberfläche bringt uns natürlich auch Vorteile bei Produktion und Montage.” Die Verarbeitung sei genauso unkompliziert wie bei nicht folierten VEKA-Profilen. Bereits beim ersten Wohnheim-Bau auf dem Campus, Golm 1, hatte Schapler 2018/19 insgesamt 300 Fenster aus Softline 82 MD gefertigt und montiert.

Die Fensterprofil-Oberfläche VEKA Feinstruktur im Farbton quarzgrau ist Teil der Fassadengestaltung des neuen Studierendenwohnheims Golm 2 in Potsdam. Durch den schräg in die Dämmung laufenden Putz entsteht eine schattierende Wirkung. (Bild: VEKA / Reinhardt&Sommer) 

Nachfrage nach Feinstruktur-Folien

VEKA führte die Dekorfolien-Linie Feinstruktur 2024 auf der Fensterbau Frontale ein. Nach Angaben des Unternehmens sind inzwischen mehr als 40 % der folierten Profile mit Feinstruktur kaschiert. Mit den neuen Farbtönen Graubeige und Umbragrau umfasst das Sortiment mittlerweile zehn Feinstruktur-Farbtöne.

VEKA-Vertriebsleiter Profile Inland Dennis Decker: „VEKA Feinstruktur hat sich in kürzester Zeit am Markt etabliert. Die Nachfrage ist enorm. Mittlerweile sind bei uns mehr als 40 % aller folierten Profile mit Feinstruktur kaschiert, Tendenz stark steigend. Mit den gerade erst eingeführten neuen Trendfarben graubeige und umbragrau bieten wir nun insgesamt zehn Feinstruktur-Farbtöne an. Für Architekten und Endkunden ergeben sich also viele überzeugende gestalterische Möglichkeiten.”

Weitere Informationen können per E-Mail an VEKA angefordert werden.

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