Fenster Portal: Kondenswasser + beschlagene Fenster
Scheiben können nur beschlagen, wenn sie kälter sind als die Luft um sie herum und wenn diese Luft viel Feuchtigkeit enthält. Denn Luft kann nur eine bestimmte Menge an Wasserdampf aufnehmen - und zwar umso mehr, je wärmer sie ist. Wenn die feuchtwarme Luft auf die kalte Scheibe trifft, kühlt sie ab und gibt einen Teil des Wasserdampfes an der Oberfläche ab: Die Scheibe beschlägt.Wenn sich die Luft am Morgen schneller erwärmt als das Fensterglas, kann es darum passieren, dass sich Tauwasser auf den Außenscheiben niederschlägt. Betroffen sind oft Dachfenster, weil sie stärker auskühlen als vertikale Scheiben.
Aber ist solche Tauwasserbildung ein Produktmangel? Ganz im Gegenteil, erklärt Thomas Dreisbusch, Vorstand im Bundesverband Flachglas: "Bei älteren Isoliergläsern kann der Effekt nicht auftreten, weil sie eine schlechtere Wärmedämmung haben. So geht Heizwärme aus dem Gebäude durchs Glas verloren. Die Außenscheibe wird also ungewollt mitbeheizt - auf Kosten des Wohnkomforts und der Heizrechnung." ... aus dem Beitrag Beitrag "Warum kann Glas von außen beschlagen?" vom 14.12.2004.
Neue Beschichtung von Euroglas verhindert das Beschlagen von Fenstern von außen (14.12.2011)
Unter bestimmten Wetterbedingungen können moderne
Isolierverglasungen von außen beschlagen. Dieser physikalische Effekt lässt sich
auf die verbesserte Wärmedämmung des Glases zurückführen und tritt umso
wahrscheinlicher auf, je niedriger der U-Wert ist. Auch wenn dies keinen
funktionalen Mangel darstellt, kann es als optische Beeinträchtigung empfunden
werden. weiter lesen
Warum beschlagen dreifach verglaste Fenster? Und zwar außen! (15.5.2008)
Manchmal überraschen moderne Dreifach-Isolierglasfenster ihre stolzen Besitzer, wenn die Fensterscheiben nach besonders kalten Nächten von außen beschlagen. Eigentlich ein sicheres Zeichen für die guten Wärmedämmeigenschaften des Dreifachglases, wird dies dennoch als störend empfunden. weiter lesen
Fensterheizung
gegen Kondenswasser und Schimmelbildung (25.9.2008)
Kondensat an Fenstern, sogenanntes Schwitzwasser, ist vermeidbar.
Vor allem im Winter sind exponierte Fensterflächen wie
Wintergarten-Verglasungen, Schaufenster aber auch Fenster im
Wohnbereich betroffen: Sobald die Außentemperaturen sinken, bilden
sich an den Kältebrücken in den Ecken der Fenster die unschönen,
nassen Beläge (im folgenden Bild links) - ideale Bedingungen für
das Entstehen von ungesundem Schimmel: weiter lesen
Winterliche Kondenswasserbildung bei Fenstern kein Mietmangel (19.2.2008)
Mieter können bei der Anmietung einer Wohnung in einem Altbau
nicht automatisch den modernsten technischen Standard erwarten. So
kommt es beispielsweise gerade im Winter häufig vor, dass sich bei
beheizten Räumen Kondenswasserbildung an den Fensterscheiben
bildet. weiter lesen
Kondenswasservermeidung (12.10.2002)
Oftmals klagen Mieter und Bauherren von Alt- und Neubauwohnungen über feuchte Wände oder beschlagene Fensterscheiben. Die Vermutung, dass das Wasser von außen eindringt, liegt nahe. Dies ist aber selten die Ursache. Feuchtigkeit im Haus kann viele Gründe haben. Sehr häufig handelt es sich dabei um Kondenswasser, auch Schwitz- oder Tauwasser genannt: Wasser, das aus kühler werdender Luft austritt und sich an Bauteilen ablagert. weiter lesen