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Klinkern und Dämmen in einem Schritt

(17.11.2002) Bauherren wollen üblicherweise für die Ewigkeit bauen und wünschen sich - je nach Region - für ihre Neubauten z.B. eine Fassade aus echten Tonklinkern: "da weiß man, was man hat". Doch welche Lösungen bieten sich für den Altbau an?

Die neue EnEV fordert zunächst eine umfangreiche Dämmung der Fassade. Um sie dann klassisch verklinkern zu können, wird allerdings ein zusätzliches Fundament benötigt; zudem wird die Fassade sehr schnell über 20 cm dick. Auch übliche Wärmedämm-Verbund-Systeme (WDVS) mit 6 bis 9 Millimeter dicken Klinkerriemchen kämpfen mit Problemen: Eine ordentliche Verfugung dieser dünnen Riemchen gilt als problematisch; dickere Riemchen können wiederum nicht eingesetzt werden, das sie beim Verkleben herunterrutschen würden.

Vor diesem Hintergrund wurden Systeme wie die Hyper KDF Fassade entwickelt: Ganz konkret werden bei der KDF Fassade 17 Millimeter dicke Klinkerriemchen direkt auf Dämmplatten aufgeklebt. Das Abrutschen wird durch Vertiefungen in Klinkerbreite verhindert, die in die Dämmung eingefräßt sind. Zudem sind die verwendeten Dämmplatten aus hochwertigem Polystyrol-Extruderschaum mit extra rauher Oberfläche für eine sichere Verklebung.
Die Fugen dieser Klinkerriemchen werden ganz normal mit Fugenmörtel verfugt - meist mit Fugenglattstrich. Fertige Eckriemchen runden das typische Bild einer Klinkerfassade ab. Die 17 mm dicken Klinkerriemchen gibt es in übrigens vielen natürlichen Farben - von hell bis dunkel - mit glattem oder genarbten Erscheinungsbild.

Bei Hyper Dämmtechnik ist man sich sicher, dass sich die Mehrkosten von rund 50 Euro pro Quadratmeter gegenüber einer WDVS- Putzfassade durch die Langlebigkeit und die Wartungsfreiheit einer Klinkerfassade nachhaltig amortisieren.

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