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Gesamtkunstwerk: Armstrong Messestand auf der BAU

(27.1.2009; BAU-Bericht) LAVA - Laboratory for Visionary Architecture war verantwortlich für das spektakuläre Design des diesjährigen Messeauftritts von Armstrong unter dem Motto "Colorscape". Im Rahmen der außergewöhnlichen Standarchitektur konnten die Besucher das Farbsystem der neuen DLW Linoleum-Kollektion in Augenschein und unter die Finger nehmen - eine Neuentwicklung, die Armstrong auf der BAU 2009 erstmals der breiten Öffentlichkeit präsentiert hat.

Ausgangspunkt des Entwurfs von Colorscape war das Erlebbarmachen der besonderen Qualitäten des Materials Linoleum, seiner Nachhaltigkeit, der reichhaltigen Farb- und Musterpalette sowie der flexiblen Anwendung auf Boden, Wand und Decke.

Da sich das Thema Nachhaltigkeit nur schwer als Bild darstellen lässt, entschied sich LAVA dazu, den Messestand von Armstrong in ein abstraktes Gesamtkunstwerk zu fassen, das alle Funktionsbereiche des Standes integriert, ja dominiert. Inspiriert wurde es von traditionellen Linoleumornamenten und Camouflagemustern. Insgesamt bildete der Messestand eine Insel, innerhalb derer die Raumkanten wie in einem Bild aufgelöst werden – durch Überlagerung von materiellen und farblichen Grenzen.

Um die differenzierten und vielseitigen Einsatzmöglichkeiten der Materialien verständlich zu machen, wurden die unterschiedlichen Farbnuancen, Texturen und Glanzgrade miteinander komponiert. Dabei sind die Muster so verwendet worden, dass die unterschiedlichen Streifen keine Konturen nachzeichneten, sondern sich als weitere eigenständige Gestaltungsschichten über die Objekte legten. Weil von verschiedenen Standpunkten aus ganz unterschiedliche Gesamteindrücke entstanden, erschien der Stand als komplexe Armstrong-Welt.

Gestaltet wurde der Stand als terrassierte Landschaft. Von den Ecken der Standinsel führten die Hauptwege zu einer leicht erhöhten, platzartigen Fläche in der Mitte des Standes, an der die Besucher empfangen wurden und sich einen Überblick verschaffen konnten. In die Landschaft waren alle funktionalen Elemente integriert, wie Schubfächer mit Materialmustern, Empfangstisch, Bar, Sitzflächen, ein kleines Podium, ein vergrößerter Katalog mit Handmustern sowie Lagerflächen. Dadurch ließ sich die angenehme Haptik des Materials nicht nur auf dem Boden, sondern auch auf Sitz- und Tischflächen erleben.


Vom begehbaren Dach des Lagerraums bot sich die Möglichkeit, den Stand von oben und damit noch einmal aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Die Landschaft des Messestandes war formal relativ einfach gestaltet, alle technisch notwendigen Bauteile wie Treppenstufen und Absturzsicherungen waren dabei nicht additiv angeordnet, sondern gingen in den Flächen auf. Der Einsatz moderner CNC-Schneideverfahren zur Optimierung des Zuschnitts und Minimierung des Verschnitts war ebenso Teil des Konzepts wie die Nutzung wieder verwendbarer Materialien für alle Bauteile des Standes.

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